IFAW-Tierrettung im Einsatz in Nepal

Erstversorgung für eine Ziege im ländlichen Nepal nach dem Erdbeben.
Mittwoch, 6 Mai, 2015
Hamburg

Der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) hat ein Notfallteam ins Katastrophengebiet, um haus- und Nutztieren zu helfen. Das Erdbeben hat tausenden Menschen und Tieren das Leben gekostet.

„Tiere sind in solchen Situationen eine emotionale Stütze und auch für die Existenzsicherung wichtig“, sagt Alexa Kessler, Campaignerin, des IFAW-Deutschland. „Viele Evakuierte haben ihre Tiere in Notunterkünfte mitgebracht. Oft leben Mensch und Tier gemeinsam unter Plastikplanen. Wir stellen jetzt eine tiermedizinische Erstversorgung, Nahrung und Material für bessere Unterkünfte zur Verfügung. Damit wollen wir in diesen schlimmen Zeiten Menschen und Tieren einen Hoffnungsschimmer geben.“

Anfang Mai erreichte ein erstes Team auf Einladung lokaler Tierschutz-Organisationen Kathmandu. Gemeinsam mit dem Kathmandu Animal Treatment Center (KAT), Worldwide Veterinary Services (WVS), Soi Dog Foundation und Dog Star Foundation wurde in verschiedenen Regionen begutachtet, welche Hilfen am dringendsten benötigt werden.

Inzwischen ist ein Team von acht IFAW Mitarbeitern vor Ort. Sie dringen jetzt nach und nach in 17 unterschiedliche Evakuierungszonen und Zeltstädte vor, um dort tiermedizinische Erstversorgung zu leisten, Impfungen zur Seuchenbekämpfung durchzuführen und Nahrung für Tiere anzubieten.

Das IFAW-Team wird auch in den kommenden Wochen vor Ort helfen, so lange es benötigt wird. Die erfahrenen Experten haben in den letzten fünf Jahren bei über 30 Katastrophen Tieren und damit den Menschen geholfen.

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