Katastrophenhilfe

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Vernetzung von Gemeinden

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Schaffung sicherer Zufluchtsorte

Immer mehr Katastrophen

Der zunehmende Verlust von Lebensräumen, bedeutet immer weniger Zufluchtsorte für Tiere bei Katastrophen. Das Team des IFAW ist für solche Situationen gerüstet. Denn Einsatzbereitschaft ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit - sie fängt an, lange bevor es zu einer Katastrophe kommt. Dank guter Planung können wir Gemeinschaften darin unterstützen, Hof- und Wildtieren in Notfällen besseren Schutz zu bieten.

2010–2019 kam es zu 1,5 mal mehr Naturkatastrophen als noch in der Dekade davor.

Seit 1990 waren jedes Jahr 217 Millionen Menschen von Naturkatastrophen betroffen – und laut Schätzungen Milliarden von Tieren.

Heute kommt es zu mehr Extremwetterereignissen und menschengemachten Unglücken als jemals zuvor. Ausmaß und Häufigkeit haben mit einer Geschwindigkeit zugenommen, die niemand hätte erahnen können.

Eine Rettungskraft füttert ein Pferd im kalifornischen Butte County, das durch das Camp Fire verwüstet wurde, einen verheerenden Waldbrand. Noch nie in der Geschichte Kaliforniens hat ein Brand eine solche Zerstörung angerichtet und so viele Leben gekostet. Foto: Scott Anger/IFAW
katastrophenvorsorge

Bei Katastrophen sind Tiere auf Menschen angewiesen – und Menschen auf Hilfe. Von Erdbeben bis hin zu Vulkanausbrüchen, vorher, währenddessen und danach: der IFAW ist zur Stelle. Wir helfen den Menschen vor Ort, sich auf das Schlimmste vorzubereiten. Und tritt das Schlimmste ein, setzen wir speziell geschulte Rettungskräfte mit entsprechender Ausrüstung ein, die Tieren in Not zu Hilfe kommen.

Die schwersten Erdbeben sind innerhalb von Minuten schon wieder vorbei, die schwersten Stürme in ein paar Tagen. Wir stehen bereit, bevor es dazu kommt. Dank enger Zusammenarbeit mit Regierungen und regionalen Organisationen können wir sicherstellen, dass auch die Versorgung von Haus-, Hof- und Wildtieren in Katastrophenplänen berücksichtigt wird. Außerdem schulen wir Ersthelfer und Partner zu allen Aspekten der Katastrophenvorsorge und technischer Nothilfe, von Such-und-Rettungseinsätzen für Tiere bis hin zu provisorischer Unterbringung von Tieren und tiermedizinischer Soforthilfe. Durch Einsatzbereitschaft und Vorbereitung mindern wir die Gefahren für Tiere bei Katastrophen und können schnell eingreifen, sobald das risikolos möglich ist.

Nach den schweren Schäden, die der Hurrikan Florence im September 2018 in North und South Carolina anrichtete, rettet der IFAW Haustiere. Foto: IFAW
Einsätze vor Ort

Wir helfen dort, wo wir am dringendsten gebraucht werden und für die Tiere am meisten bewirken können. Deshalb bauen wir an strategisch günstigen Standorten auf der ganzen Welt Soforthilfe-Netzwerke für Tiere (Animal Rescue Networks, ARNs) auf und können im Katastrophenfall schnellstens eingreifen. Über unsere ARNs sind Tausende Tierschutzexperten, behördliche Tierschutzbeauftragte, Tierärzte und Freiwillige auf nationaler wie auf lokaler Ebene miteinander vernetzt.

Der Supertaifun Haiyan richtete auf den Philippinen schwere Zerstörungen an. Foto: IFAW
Maßnahmen nach Katastrophen

Katastrophenhilfe zählt zu den riskantesten Bereichen unserer Arbeit. Und sie ist nach den Rettungseinsätzen noch lange nicht vorbei. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort erkunden wir, wie sich Menschen und Tiere besser auf die nächste Katastrophe vorbereiten können. Oft bewirken wir am meisten, indem wir bewerten, wie gefährdet eine bestimmte Gemeinschaft ist. Dann planen wir gemeinsam strategisch voraus und bauen Kapazitäten gegen die potenziellen Gefahren auf. Und damit wären wir wieder bei der Katastrophenvorsorge. Das Ganze ist ein Kreislauf, und je mehr Erfahrung und Wissen wir haben, umso größer die Sicherheit.

Bleiben Sie auf dem Laufenden und erfahren Sie, wann wir Ihre Hilfe brauchen.

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