30 Tonnen Hundefutter zum Schutz der Wölfe

Montag, 26 Oktober, 2015
Hamburg

Die Schäfer freuen sich über die Hundefutter-Spende

Der IFAW (International Fund for Animal Welfare) und der ALMORE FUND EUROPE, der Solidaritätsfonds des italienischen Heimtierfuttermittelherstellers Almo Nature, haben sich in den letzten zwölf Monaten gemeinsam für den Schutz der Wölfe in Deutschland eingesetzt. Im Rahmen einer Kooperation wurden knapp 30 Tonnen Hundefutter an Schäfer der Arbeitsgemeinschaft Herdenschutzhunde e.V. verteilt.

„Herdenschutzhunde schützen ,ihre‘ Schafherden vor Übergriffen durch Wölfe“, erklärt Robert Kless, IFAW-Wolfsexperte. „Deswegen unterstützen der IFAW und Almo Nature die AG Herdenschutzhunde und Schäfer. Mit solchen und anderen präventiven Maßnahmen können wir die Akzeptanz für die Wölfe steigern und letztendlich zu einem friedlichen Zusammenleben mit dem Wolf beitragen. Die Unterstützung durch den ALMORE FUND EUROPE ist dabei ein wichtiger Baustein.“

Für Pier Giovanni Capellino, Firmengründer und Geschäftsführer von Almo Nature, ist die Unterstützung von Schäfern eine Herzensangelegenheit. „Der Wolf gehört in unsere Wälder und Landschaften – es ist unsere Pflicht, ihn aufzunehmen und zu schützen. Genauso gehört natürlich auch die Nutztierhaltung zu unserer Kultur und unserer Wirtschaft. Die Kooperation mit dem IFAW zur Unterstützung der AG Herdenschutzhunde e.V. ist unser Beitrag, um den Konflikt zwischen beiden Interessensgruppen zu lösen. Denn nur, wenn wir ein friedliches Miteinander ermöglichen, können wir den Wolf nachhaltig in unseren Breitengraden schützen.“

Die erfolgreiche Arbeit der AG Herdenschutzhunde e.V. zeigt, dass sich durch den fachgerechten Einsatz von geeigneten Herdenschutzhunden Herden effizient vor den Wolfsangriffen schützen lassen und so teure Verluste verhindert werden können. Schäfermeister Kucznik, 1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft hebt hervor: „Für uns Hirten ist es eine große Freude, dass dieser Weg endlich gegangen wird, um uns im Herdenschutz zu unterstützen – nicht nur mental oder mit guten Worten, sondern mit Hundefutter. Schon diese 12-monatige finanzielle Entlastung war für viele von uns sehr hilfreich.“

„Es ist wichtig, dass die Schäfer langfristig Unterstützung bei der Haltung geeigneter Herdenschutzhunde bekommen, nicht nur bei ihrer Anschaffung“, so Kless weiter. „Hier ist jetzt die Politik gefragt! Sie muss festlegen, dass das jeweilige Bundesland eine angemessene finanzielle Unterstützung gibt.“

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