Northern-Dogs-Projekt: Versorgung der Hunde im abgelegenen Norden Kanadas in Gefahr

Um den Hunden in den entlegenen Gemeinden im Norden Kanadas zu helfen, brauchen wir einen Transporter.Seit vielen Jahren reist das kanadische IFAW Team im Rahmen des Northern-Dogs-Projekts mehrmals im Jahr in entlegene Gemeinden im Norden Kanadas, in denen es für Hunde keine medizinische Versorgung gibt. Ob Sommer, Herbst, Winter oder Frühling – unser kanadisches Team besucht regelmäßig die Gemeinden, um die Hunde tierärztlich zu versorgen und für heimatlose Hunde ein neues Zuhause zu finden.

In den ersten Jahren sind wir per Flugzeug gereist. Unser gesamtes Team inklusive der kompletten tierärztlichen Ausrüstung musste also in den Flieger. Dadurch waren wir an Flugpläne gebunden und darauf angewiesen, dass uns jemand vom Flughafen abholt und zu unserer ambulanten Tierklinik fährt, die normalerweise in einer Feuerwache untergebracht ist. Wir waren also abhängig von anderen Menschen, von Mitfahrgelegenheiten und vom Wetter Nach einigen solchen Flugerfahrungen entschieden wir, dass es besser sei, mit dem Auto zu fahren. Zwar dauern manche Fahrten 15 bis 20 Stunden, doch das sollte es wert sein.

Wenn wir den Tieren in diesen entlegenen Gemeinden helfen wollen, können wir mit einem Fahrzeug viel mehr bewegen. Seit wir einen Transporter nutzen, können auch all jene Hunde medizinisch versorgt werden, deren Besitzer sie nicht selbst in unsere Klinik bringen können. Denn wir können sie abholen und bringen sie wenn nötig nach einer Operation wieder nach Hause.

Außerdem transportieren wir auch Hundefutter und Hundehütten und bringen Kinder zurück nach Hause, wenn sie bis spät in die Nacht in unserer Klinik waren, um ihrem geliebten vierbeinigen Freund zur Seite zu stehen.

Doch nicht nur die Hunde, die wir in den Gemeinden versorgen, profitieren von den Transporten, sondern vor allem all jene, die wir in Richtung Süden bringen müssen: Hunde, die eine aufwändige Operation benötigen, und Hunde, deren Besitzer sich nicht mehr kümmern wollen, oder auch Welpen, die ein Zuhause brauchen. Hündinnen wie Apple, die im April mit über 80 Stichen genäht werden musste, konnte dank des Transporters sicher in den Süden gebracht werden, wo sie die Versorgung bekam, die sie brauchte.

Zahlreiche platte Reifen, fast leere Benzintanks, tonnenweise Hundefutter, Hundehütten, Tierarztbedarf für die Versorgung von tausenden Hunden sowie Transporte, bei denen am Ende bis zu 26 Hunde freudig aus dem Wagen sprangen, um ihre neuen Besitzer zu begrüßen all dies ist uns auf unseren Fahrten begegnet.

Doch nachdem wir jahrelang mit gemieteten Fahrzeugen gefahren waren, erfuhren wir vor kurzem, dass uns die Vermietungsfirma keine Transporter mehr zur Verfügung stellt. Die holprigen Straßen Nordkanadas und unsere tierischen Passagiere hatten bei zu vielen Fahrzeugen ihre Spuren hinterlassen.

Deshalb müssen wir schnellstmöglich 27.500 Euro aufbringen, um einen Transporter zu kaufen, mit dem wir die notleidenden Hunde weiterhin versorgen und transportieren können.

Janice Hannah

Helfen Sie uns, einen Transporter zu besorgen, um die schutzbedürftigen Hunde im entlegenen Norden Kanadas zu versorgen.

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Experten

Cynthia Milburn, Senior-Beraterin Strategieentwicklung
Senior-Beraterin Strategieentwicklung
Janice Hannah, Leiterin des IFAW Northern-Dogs-Projekts
Leiterin des Northern-Dogs-Projekts
Kate Nattrass Atema, Programmdirektorin Haustiere
Programmdirektorin Haustiere
Shannon Walajtys, Leiterin IFAW Katastrophenhilfe
Leiterin des Bereichs Katastrophenhilfe