Neuzuwachs im Elefantenwaisenhaus in Sambia: Zwei weitere Elefanten gerettet

Kakaro (vorn) und Kasewe (hinten) wurden kürzlich gerettet und im Elefantenwaisenhaus aufgenommen und leisten jetzt dem Waisen Njanji Gesellschaft. Schon immer herrschte im Elefantenwaisenhaus in Sambia geschäftiges Treiben. Aber in letzter Zeit war die Umschreibung "geschäftig" noch weit untertrieben.

Mit vier Neuzugängen, der Befreiung eines Jungelefanten aus einer Schlinge und einer Schwanzoperation waren die letzten Monate außerordentlich arbeitsreich. Bereits im August hatten wir  die beiden Elefantenwaisen Njanji und Mwenbwe gerettet. Leider kam für den extrem unterernährten und dehydrierten zweieinhalbjährigen Waisen Mwenbwe trotz intensiver Betreuung durch die engagierten und fachkundigen Pfleger jede Hilfe zu spät.

Einige Wochen später, als gerade wieder etwas Ruhe im Elefantenhaus eingekehrt war, wurde das Team erneut gerufen, um ein Elefantenkalb zu retten. Der noch keine zwölf Monate alte Kakaro irrte allein umher. Er brauchte dringend ärztliche Versorgung. Glücklicherweise kamen ihm zwei Wildhüter zu Hilfe. Mitarbeiter des Elefantenwaisenhauses hatten ihnen ein Jahr zuvor gezeigt, wie man Elefantenjungen mit der Flasche Wasser und Elektrolyten zuführt.

Kurz darauf wurde Kakaro in die Elefantenkrippe gebracht, wo das Team ihn umfassend medizinisch versorgte.  Der kleine Kakaro musste  wegen Verdauungsproblemen und Blähungen in der Elefantenkrippe behandelt werden. Zudem fehlte ihm ein Teil seines Schwanzes. Vermutlich war er von einem Krokodil abgebissen worden.  Ein weiteres Stück musste daraufhin operativ entfernt werden.

Zwei Tage nach Kakaros Rettung erhielten die Mitarbeiter des Elefantenwaisenhauses einen weiteren Anruf. Ein junges weibliches Kalb, dessen Mutter erschossen worden war, brauchte Hilfe. Ein Grundschullehrer  schützte sie mittels einer Umzäunung, bis unsere Partnerorganisation Game Rangers International ihr zu Hilfe eilte und sie ins Elefantenwaisenhaus brachte.  Wir gaben ihr den Namen Kasewe.

Jetzt werden Kasewe und die anderen Elefanten im Waisenhaus versorgt  und großgezogen – so lange, bis sie hoffentlich eines Tages in die Wildnis zurückkehren können.

Gail A’Brunzo

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