Bereits über 50.000 IFAW Unterstützer fordern von Präsident Trump, das Pariser Klimaabkommen nicht zu kündigen

IFAW Unterstützer fordern Präsident Trump auf, das Pariser Klimaschutzabkommen nicht aufzukündigen. 2015 wurde beim Klimagipfel eine weltweite Senkung des CO2-Ausstoßes beschlossen. Foto: Dori

Seit seinem Amtsantritt macht Präsident Trump keinen Hehl daraus, dass er mit der Klimaschutzpolitik aus der Ära Obama kurzen Prozess machen will. Alle Ankündigungen und Taten Trumps in Sachen Klimapolitik waren bislang besorgniserregend. Er kündigte an, der Umweltschutzbehörde die Gelder zu streichen und den „Clean Power Plan“ zum Ausbau erneuerbarer Energien abzuschaffen.

 

Bei einer Frage halten Wissenschaftler und Außenpolitikexperten jedoch besonders gespannt den Atem an: Wird Trump seine Drohung wahrmachen und das Pariser Klimaschutzabkommen aufkündigen, in dessen Rahmen 2015 eine weltweite Senkung des CO2-Ausstoßes beschlossen wurde?

Hinter den Kulissen ist das Trump-Team gespalten. Sein Berater Steve Bannon drängt Trump, an seiner Leugnung des Klimawandels konsequent festzuhalten. Tochter Ivanka Trump und Außenminister Rex Tillerson hingegen warnen und sind der Ansicht, dass die amerikanische Regierung sich durch die Aufkündigung dieses so wichtigen internationalen Abkommens nur selbst schaden würde. Medien vermelden, dass sich im Weißen Haus langsam eine Entscheidung abzeichnet.

Viele Menschen zittern momentan um die Zukunft unseres Planeten.. Deshalb haben sich 52.000 IFAW Unterstützer im Rahmen einer Petition ans Weiße Haus gewandt und die Trump-Regierung aufgefordert, den Klimaschutz weiterhin ernst zu nehmen. Mit unserer Petition fordern wir den Präsidenten auf, in saubere Zukunftsenergien und den Schutz von Lebensräumen zu investieren, um Wildtiere und Menschen vor Dürre, Flächenbränden und anderen Auswirkungen des Klimawandels zu schützen. Den kompletten Brief an Präsident Trump können Sie hier lesen.

Die Aufkündigung des Pariser Klimaschutzabkommens wäre eine der fatalsten Entscheidungen für den Klimaschutz in der Geschichte. Die USA haben in der Vergangenheit mehr Treibhausgase in die Atmosphäre geblasen als jedes andere Land. Die anderen großen Umweltverschmutzer China, Indien und die EU könnten im Falle eines Ausstiegs der USA kurzerhand beschließen, dass ein Abkommen dann ohnehin nichts mehr wert sei.

Nur wenige der vielen Entscheidungen, die Trump während seiner Amtszeit trifft, werden gravierende Folgen für die Nachwelt haben. Seine Entscheidung in Bezug auf das Pariser Abkommen ist eine dieser wenigen folgenschweren Entscheidungen.

Der IFAW arbeitet weltweit, um bedrohte Tiere zu schützen. Diese Aufgabe wird durch den Klimawandel zusätzlich erschwert. Neben den ohnehin schon zahlreichen Bedrohungen, denen die Tiere ausgeliefert sind, werden auch Wetter-Extreme an Häufigkeit und Intensität zunehmen, wie beispielsweise der Dsud in der Mongolei. So nennt man einen besonders harten Winter, der auf eine Dürre folgt. Derartige Extreme kosten viele Tiere das Leben und gefährden die Lebensgrundlage der Viehhirten.

Fordern Sie deshalb Präsident Trump auf, Maßnahmen zu ergreifen, um den Klimawandel zu stoppen, bevor es zu spät ist.

Peter LaFontaine

 

Post a comment

Experten

Azzedine Downes, Präsident und CEO
Präsident und CEO
Beth Allgood, IFAW Länderdirektorin USA
Länderdirektorin USA
Céline Sissler-Bienvenu,Direktorin Frankreich und frankophones Afrika
Direktorin Frankreich und frankophones Afrika
Cynthia Milburn, Senior-Beraterin Strategieentwicklung
Senior-Beraterin Strategieentwicklung
Dr. Joseph Okori, Regionaldirektor Südliches Afrika und Programmdirektor Natursc
Regionaldirektor Südliches Afrika und Programmdirektor Naturschutz
Faye Cuevas, Esq., Vizepräsidentin
Vizepräsidentin
Grace Ge Gabriel, Regionaldirektorin Asien
Regionaldirektorin Asien
Kelvin Alie, IFAW Vizepräsident Natur- und Tierschutz
Vizepräsident
Patrick Ramage, Programmdirektor Meeresschutz
Programmdirektor Meeresschutz
Rikkert Reijnen, Programmdirektor Wildtierkriminalität
Programmdirektor Wildtierkriminalität