UNDP wirbt beim Regionalgipfel für das IFAW Straßenhundeprojekt

Von links nach rechts: Amela Cosovic-Medic, UNDP-Sicherheitsbeauftragte; Rado Savic, Bürgermeister von Lopare und Kate Atema, IFAW Programmdirektorin, bei der Eröffnung der Tierklinik in Lopare im März 2015. (Foto: UNDP)Meine Aufgabe ist es, Gemeinden, die  Probleme mit ihren Hunden haben, zu helfen, Lösungen zu entwickeln – besonders an Orten, wo es viele Straßenhunde gibt. Um dafür zu sorgen, dass es weniger notleidende Tiere gibt, muss man ein Problem von der Wurzel her angehen. Und das ist in den meisten Fällen der Mensch.

Deshalb arbeite ich mit den Menschen in den Gemeinden. Ich höre mir ihre Probleme an, vermittle Gespräche und helfe ihnen, gemeinsam Lösungen zu finden, wie die Hunde in den Gemeinden nachhaltig integriert werden können.

Nachdem wir im Mai einen solchen Plan in der bosnischen Gemeinde Lopare entwickelt und umgesetzt hatten, rief uns der Bürgermeister an und bedankte sich. Er erzählte uns, dass die Gemeinde durch unsere Arbeit enger zusammengerückt sei und seit vielen Jahren endlich wieder ein gemeinsames Ziel verfolge. Er sagte uns, dass wir „Sonnenschein und Licht“ in seine bosnische Gemeinde gebracht hätten.

Unsere Arbeit in Bosnien findet im Rahmen des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) statt. UNDP-Sicherheitsbeauftragte Amela Cosovic präsentierte unser Projekt vor kurzem bei einem Gipfel der UNDP-Regionalbüros für Europa und Zentralasien. Sie erläuterte dem Publikum unseren humanitären Ansatz bei der Lösung von Straßenhundeproblemen: Er  basiert darauf, sowohl  die Situation der Hunde als auch die der Menschen zu verbessern. In ihrer Präsentation benutzte sie als Analogie die „Alte Brücke“ in Mostar, eines der schönsten historischen Wahrzeichen Bosniens. Sie bemerkte, dass Mostar noch bis heute eine geteilte Stadt sei, die Hunde jedoch keine Angst hätten, die Brücke zu überqueren.  

Nach ihrer Präsentation erntete sie begeisterten Applaus von den UNDP-Vertretern. Anschließend sprach Amela Cosovic mit Vertretern aus Mazedonien und Serbien, die Interesse bekundeten, dieses Projekt auch in ihren Ländern durchzuführen.

Die Autorin und Elzemina (Elze) Bojcic, IFAW/UNDP Projektkoordinatorin, arbeiten in Lopare an der Umsetzung Straßenhunde-Projekts.

Das UNDP verfolgt entwicklungspolitische Ziele wie die Stärkung des Selbstbewusstseins der Menschen in den bosnischen Gemeinden. Es hilft unserer Arbeit sehr, dass Hunde und unser Gemeinde-Projekt gleichzeitig auch zur  Erreichung dieser humanitären Ziele beitragen.

Rebecca Brimley

Erfahren Sie mehr über die Arbeit des IFAW zum Schutz von Hunden und Katzen.

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Experten

Azzedine Downes, Präsident und CEO
Präsident und CEO
Beth Allgood, IFAW Länderdirektorin USA
Länderdirektorin USA
Cynthia Milburn, Senior-Beraterin Strategieentwicklung
Senior-Beraterin Strategieentwicklung
Dr. Maria (Masha) N. Vorontsova, Regionaldirektorin Russland und GUS
Regionaldirektorin Russland und GUS
Faye Cuevas, Esq., Vizepräsidentin
Vizepräsidentin
Grace Ge Gabriel, Regionaldirektorin Asien
Regionaldirektorin Asien
Jason Bell, IFAW Vizepräsident Natur- und Tierschutz
Vizepräsident Natur- und Tierschutz
Patrick Ramage, Programmdirektor Meeresschutz
Programmdirektor Meeresschutz
Sonja Van Tichelen, Vizepräsident für internationale Koordination
Vizepräsident für internationale Koordination
Staci McLennan, Regionaldirektorin Europäische Union
Staci McLennan, Regionaldirektorin Europäische Union
Tania McCrea-Steele, Leiterin der Kampagne gegen illegalen Online-Wildtierhandel
Leiterin der Kampagne gegen illegalen Online-Wildtierhandel, IFAW Großbritannien