Rehabilitationszentrum in Indien nimmt weiteres Elefantenkalb auf und lässt Störche frei

Die Zahl der Elefantenkälber im Rehabilitationszentrum ist auf acht gestiegen.Ein gerade erst eine Woche altes Elefantenbaby traf vergangenen Sonntag in unserem Wildtier-Rehabilitationszentrum ein, das wir gemeinsam mit dem Wildlife Trust of India betreiben. Damit ist die Zahl der Elefantenkälber im Zentrum auf acht gestiegen.

Das Kalb war im Charduar Forest von der Forstbehörde Assam gerettet worden. Die Förster hielten daraufhin nach einer wilden Herde Ausschau, zu der es gehören könnte. Sie fanden jedoch keine Spur weiterer Elefanten.

"Das Kalb war dehydriert und verängstigt. Deshalb verabreichten wir ihm sofort vor Ort eine Rehydrationslösung", so Dr. Jahan Ahmed, Tierarzt des Rehabilitationszentrums. Im Zentrum angekommen wurde das kleine Elefantenbaby zur Beobachtung über Nacht auf die Quarantäne-Station gebracht. Ein Tierpfleger achtete kontinuierlich darauf, dass sein Zustand stabil blieb.

Unser Tierarzt Dr. Panjit Basumatary konstatierte ein Gewicht von 103 Kilo und eine Schulterhöhe von 92 Zentimeter. "Das Kalb steht stark unter Stress – ein Zustand, der angesichts seines Alters länger andauern kann als normalerweise", so seine Diagnose. Es bekommt intensive Pflege und steht auf unserer Pflegestation kontinuierlich unter Beobachtung.

Unterdessen konnte unser mobiles Tierarzt-Team zeitgleich zwei junge Klaffschnäbel im Kaziranga-Nationalpark auswildern. Die sumpfige Gegend mit dichtem Baumbewuchs ist ein Lebensraum für Störche.

Unser mobiles Tierarzt-Team hat diese Woche zwei Klaffschnabel-Junge ausgewildert.Bewohner des Nagaon Forest hatten zuvor drei Vögel gerettet, die von einem schweren Unwetter getroffen worden waren. Von insgesamt zwanzig Vögeln hatten nur diese drei überlebt.

"Die Vögel wurden auf Verletzungen und Krankheiten untersucht. Danach blieben sie eine Woche unter Beobachtung im Rehabilitationszentrum, bevor wir zwei von ihnen wieder freilassen konnten", so unser Tierarzt Dr. Panjit Basumatary. Der dritte gerettete Vogel bleibt noch im Rehabilitationszentrum, bis auch er bereit ist für die Rückkehr in die Freiheit.

Erfahren Sie mehr über unsere weltweite Tierrettungsarbeit.

Subhamoy Bhattacharjee

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