Obama-Regierung setzt historisches Zeichen zum Schutz von Hawaiis Meeresökosystemen

Präsident Obama informierte die Öffentlichkeit über die historische Ausweitung des Meeresschutzgebiets Papahānaumokuākea Marine National Monument.Gestern durfte ich den Feierlichkeiten anlässlich der Bekanntgabe von Präsident Obama zur Ausweitung des Meeresschutzgebiets Papahānaumokuākea Marine National Monument beiwohnen und dieses atemberaubende Gebiet von immenser ökologischer Vielfalt selbst erleben. Es ist das längste zusammenhängende offiziell geschützte Ökosystem der Welt.

Am 26. August hatte  die Obama-Regierung diese Maßnahme angekündigt, um diesen Hotspot der Artenvielfalt besser zu schützen. 

Mit der Erweiterung dieses Meeresschutzgebiets hat Obama einen entscheidenden Schritt zum Erhalt bedrohter Meereslebewesen und -ressourcen unternommen.

Das National Monument gehört zu den ökologisch wichtigsten Gebieten weltweit. Es dient als Lebensraum für Tausende Meereslebewesen, einschließlich Hunderter endemischer Arten und vieler noch unerforschter Spezies.  Die Unversehrtheit dieses Ökosystems ist von größter Wichtigkeit für den Schutz der sensiblen Meereslebewesen vor kommerzieller Ausbeutung, Lärmbelastung und vor Zerstörung unwiederbringlicher Lebensräume.

Papahānaumokuākea ist außerdem ganzjähriger beziehungsweise saisonaler Lebensraum für mehr als zwanzig Walarten, einschließlich der gefährdeten Pottwale, Finnwale und Blauwale.  Es dient Buckelwalen als wichtiges Winterquartier sowie als Brut- und Kalbungsgebiet. Andere Walarten, die vom erweiterten Schutz des Gebiets profitieren werden, sind Pantropische Fleckendelfine, Spinnerdelfine, Streifendelfine, Rauhzahndelfine, Große Tümmler, Rundkopfdelfine, Borneodelfine sowie Kleine Schwertwale.

Insgesamt ist das Schutzgebiet Lebensraum von mindestens 23 bundesstaatlich als gefährdet gelisteten Arten und von mindestens 22 Arten, die auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion stehen. Einige dieser gefährdeten Arten sind nur noch hier zu finden.

Die Regierung hat mit dieser vorausschauenden und wissenschaftlich-basierten Entscheidung einen wichtigen Präzedenzfall für den Erhalt mariner Ökosysteme geschaffen.

Angesichts der Klimaerwärmung und der Versauerung der Weltmeere müssen wir uns aktiv für den Schutz von Meeressäugern und anderen Meeresbewohnern und deren Lebensräumen einsetzen. Wir werden deshalb auch weiterhin mit den verantwortlichen Amtsträgern zusammenarbeiten, um den Schutz unseres Naturerbes für die  Zukunft zu sichern.  

Azzedine Downes

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