Schutz und Vernetzung von Lebensräumen im Luangwa-Tal in Sambia
Schutz und Vernetzung von Lebensräumen im Luangwa-Tal in Sambia
Wir vernetzen Lebensräume, bekämpfen Wilderei und reduzieren Mensch-Wildtier-Konflikte im und um den Luambe-Nationalpark in Sambia.
Das Problem
Große Teile des Luangwa-Ökosystems stehen durch die Auswirkungen der Klimakrise und durch menschliche Aktivitäten unter erheblichem Druck, was den Verlust und die Schädigung dieser Lebensräume verstärkt. Dadurch sind auch der Luambe-Nationalpark in Sambia und dessen einzigartige biologische Vielfalt gefährdet. Der Erhalt dieses Lebensraums ist für das Wohlergehen der Elefanten und anderer Wildtiere im grenzüberschreitenden Schutzgebiet Malawi-Sambia von hoher Bedeutung.
Die begrenzten Möglichkeiten zur Sicherung der Lebensgrundlagen in den angrenzenden Gemeinden, die überwiegend arm und von Ernährungsunsicherheit betroffen sind, treibt einige der dort lebenden Menschen dazu, zu wildern oder Nutzpflanzen auf landwirtschaftlich ungeeigneten Flächen anzubauen. Letzteres führt z.B. zu massiver Entwaldung, Bodendegradation und einer Verkleinerung des Lebensraums für Wildtiere.
Darüber hinaus nehmen das Bevölkerungswachstum und der damit verbundene Bedarf an natürlichen Ressourcen weiter zu, was das Risiko und die Häufigkeit von Mensch-Wildtier-Konflikten in diesem Gebiet erhöht.
Die Lösung
Das grenzüberschreitende Schutzgebiet Malawi–Sambia ist eines der Schlüsselregionen, die der IFAW identifiziert hat, um intelligente, kooperative Ansätze zur Erhaltung der Lebensräume und zur Stärkung der Resilienz von Gemeinden voranzutreiben. Die Sicherung des Luambe-Nationalparks und damit des Ökosystems des Luangwa-Tals ist für IFAWs „Room to Roam“-Initiative von entscheidender Bedeutung.
Dank einer sehr großzügigen Spende des Francis Noz Heritage Fund können wir die Vernetzung von Lebensräumen in der Region vorantreiben, Wildtiere durch die Bekämpfung von Wilderei und Wildtierhandel schützen, Mensch-Wildtier-Konflikte minimieren und Koexistenz fördern sowie lokale Gemeinden dazu motivieren, natur- und umweltschonendere Methoden im Management natürlicher Ressourcen anzuwenden.
Was wir bisher erreicht haben
Mit diesem Projekt erreichen wir Folgendes:
- Verbesserung der Strafverfolgung durch die Bereitstellung von moderner Infrastruktur in den Ranger-Camps und Ausrüstung für Patrouillen sowie durch die Durchführung von Schulungen zur Bekämpfung der Wilderei
- Förderung der Koexistenz zwischen Wildtieren und Menschen, indem wir in moderne Technologien und innovative Lösungen investieren, die von den dort lebenden Gemeinden angewendet und umgesetzt werden. Diese tragen zur Ernährungssicherheit bei, unterstützen die Bildung von Kindern und stellen sauberes Wasser bereit
- Verbesserung der Lebensgrundlagen der lokalen Gemeinden, indem wir klimafreundliche und agroforstwirtschaftliche Praktiken unterstützen und alternative Einkommensquellen fördern, z.B. Unternehmen aus dem Ökotourismus
- Nutzung von Forschungs- und Überwachungsdaten, um Natur- und Artenschutzmaßnahmen evidenzbasiert begleiten und kommunizieren zu können. Dazu gehören unter anderem das GPS-Tracking von Elefanten, Luftbildvermessungen und die Messung und Beobachtung der Wildtierpopulationen und Lebensräume sowie sozioökonomischen Dynamiken
Einige Zahlen und Fakten:
Mit großer Unterstützung können wir Großes leisten. Bitte spenden Sie, um Tieren zu helfen.