Der IFAW hilft: Papageitaucher in Frankreich von den Überschwemmungen betroffen
Der IFAW hilft: Papageitaucher in Frankreich von den Überschwemmungen betroffen
Papageitaucher zurück in Freiheit
Um schnell auf den starken Anstieg gestrandeter Seevögel zu reagieren, stellte der IFAW dem Réseau Centres De Soins Faune Sauvage Soforthilfen zur Verfügung, um ein provisorisches Stabilisierungszentrum direkt an der Küste einzurichten.
Dank des Tierrettungs-Netzwerks konnten zwölf Fachkräften aus verschiedenen Wildtierauffangstationen in Frankreich helfend eingesetzt werden, die eine Triage- und Stabilisierungsstation an einem von der Stadtverwaltung Capbreton bereitgestellten Rettungsposten einrichteten. Dieses temporäre Zentrum ermöglichte es den Einsatzteams, die Vögel über mehrere Tage zu stabilisieren, bevor sie in spezialisierte Rehabilitationsstationen gebracht wurden.
Insgesamt wurden 2.500 zwischen Bordeaux und dem Baskenland gestrandete Papageitaucher von drei Wildtierauffangstationen im Südwesten Frankreichs (Hegalaldia, Paloume und LPO Aquitaine) gerettet und versorgt. Nach mehreren Wochen intensiver Pflege kehrten die geretteten Papageitaucher wieder zurück in die Freiheit.
Die letzte Gruppe rehabilitierter Papageientaucher wurde am Sonntag, den 15. März, freigelassen. Ein ermutigender Meilenstein nach einer groß angelegten Rettungsaktion, die von Wildtierauffangstationen, Freiwilligen, lokalen Behörden, IFAW-Kräften und weiteren NGOs koordiniert wurde.
Rettung von Papageitauchern
03. März 2026
Nach außergewöhnlichen Regenfällen und schweren Überschwemmungen in mehreren Regionen Frankreichs kämpfen Wildtiere mit den Folgen dieser Katastrophe. Heftige Stürme haben Küstenregionen überflutet. Auch einige Seevögel brauchen Hilfe.
Der IFAW unterstützt das "Réseau Centres de Soins Faune Sauvage" mit finanziellen Soforthilfen, um die Rettung und Rehabilitation von rund 2.500 von den Stürmen betroffenen Papageitauchern zu ermöglichen. Die Rettungsteams arbeiten seit den ersten Tagen der Katastrophe unermüdlich daran, die Vögel zu retten, die ohne Hilfe nicht überleben würden. In solchen Fällen ist schnelles Handeln entscheidend für ihr Überleben.

Warum brauchen die Papageitaucher Hilfe?
Der Papageitaucher ist derzeit auf der Roten Liste der IUCN als „gefährdet“ eingestuft ist. Neben den anhaltenden Bedrohungen wie den Folgen der Klimakrise, veränderte Fischbestände und häufige Störungen ihres Lebensraums, sind diese Stürme ein weiterer schwerer Schlag. Manche Papageitaucher wurden von starken Winden und anhaltendem Regen stark geschwächt aufgefunden.
Die Teams von Réseau Centres de Soins Faune Sauvage retten die Vögel in den betroffenen Küstengebieten und bringen sie in spezialisierte Wildtierpflegestationen, wo sie stabilisiert und versorgt werden können. Dort werden die Papageitaucher behutsam gereinigt und getrocknet, um die natürliche Wasserdichtigkeit des Gefieders wiederherzustellen. Die Tiere werden rehydriert und gefüttert, damit sie wieder zu Kräften kommen, während das Veterinärteam sie auf Verletzungen und Infektionen untersucht. Wenn sie stabil und kräftig genug sind, werden sie wieder ausgewildert.
Ohne diese Intervention würden viele dieser Seevögel nicht überleben.
So hilft der IFAW
Die finanzielle Soforthilfe des IFAW ermöglicht den Transport von 1.500 geretteten Papageitauchern aus sturmgeschädigten Küstengebieten in Wildtierkliniken und spezialisierte Pflegestationen. Außerdem finanziert sie die Rehydrierung, Stabilisierung, fachgerechte Reinigung sowie die tägliche Pflege, die die Vögel während ihrer Genesung benötigen.

Wildtierrettung in Krisenzeiten
Extreme Wetterereignisse werden häufiger und intensiver und setzen Wildtiere wie auch die Organisationen, die sie schützen, zunehmend unter Druck. Für Arten wie den Papageitaucher, dessen Bestände zurückgehen, kann schnelle Hilfe entscheidend sein.
Während wir auf akute Krisen reagieren, unterstützt der IFAW auch lokale Rettungsteams dabei, langfristig Fähigkeiten und Ressourcen aufzubauen. So können gefährdete Arten geschützt werden, bevor die nächste Katastrophe eintritt.
Wir werden die Lage weiterhin genau beobachten.
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