Nepal: Hilfe für zurückgelassene Tiere
Nepal: Hilfe für zurückgelassene Tiere
In Teilen von Kathmandu in Nepal brauchen Tiere nach Zwangsräumungen Hilfe. Behörden räumen Siedlungen entlang der Flussufer und in anderen Stadtteilen. Gebäude werden abgerissen, um Flächen freizumachen. Viele Familien müssen in Notunterkünfte ziehen, in denen Haustiere nicht erlaubt sind.
Tiere, die zuvor auf die Versorgung durch die Bevölkerung vor Ort angewiesen waren, sind plötzlich auf sich allein gestellt, während sich die Lebensbedingungen dramatisch verschlechtern.

Ohne Hilfe verschärfen sich diese Herausforderungen schnell, führen zu Ausbreitung von Krankheiten, Leid und belasten die Situation vor Ort zusätzlich.
Der IFAW unterstützt Partner vor Ort
Die erste Lageeinschätzung durch IFAWs lokalen Partner Sneha’s Care zeigt akute und sich verschärfende Herausforderungen für die Tiere vor Ort. Dazu zählen weit verbreitete Nahrungsmittelknappheit, sich verschlechternde Gesundheitszustände sowie unzureichende präventive und akute tiermedizinische Versorgung.
Dank der Unterstützung von mitfühlenden Menschen wie Ihnen kann der IFAW Sneha’s Care mit finanzieller Soforthilfe dabei helfen, schnell zu reagieren. Im Fokus steht, die besonders betroffenen Gebiete zu identifizieren und diese zeitnah sowie bedarfsgerecht zu unterstützen.
Sneha’s Care setzt ein mehrstufiges Soforthilfeprogramm um, das Folgendes umfasst:
- Mobile Behandlung für verletzte, kranke und besonders hilfsbedürftige Tiere
- Gezielte Rettung von Tieren in kritischem Zustand, die Pflege und Schutz benötigen
- Notfall-Futterversorgung für Tiere, die von der sich drastisch verändernden Lage betroffen sind
- Impf- und Kastrationsmaßnahmen in dicht besiedelten Gebieten
- Bereitstellung wichtiger Ausrüstung zur Unterstützung von Einsatzkräften und Tiertransporten
Neben der akuten Hilfe zielt diese Arbeit auch darauf ab, langfristige Versorgungsstrukturen für Tiere in betroffenen Gemeinden zu stärken.
Hunde wie Kalli spüren die Folgen
Hündin Kalli lebte vor den Abrissarbeiten von der Freundlichkeit der Menschen vor Ort.
Nun war sie umgeben von gefährlichem Schutt aus scharfen Nägeln und Trümmern. Die Hündin erlitt eine tiefe Wunde am Bein.
Sie kämpfte nun allein auf der Straße ums Überleben.
„Hunde wie Kalli leiden still unter den Folgen menschlichen Handelns und dennoch vertrauen sie weiter und hoffen auf Mitgefühl“, sagt Sneha.
Mit Unterstützung von IFAW konnte das Team von Sneha’s Care eingreifen und Kalli sowie weitere verletzte Tiere medizinisch versorgen.
So können Sie helfen
Während sich die Situation weiter zuspitzt, werden auch die Bedürfnisse vor Ort weiter wachsen. Der IFAW setzt sich weltweit für den Schutz von Tieren in Not ein.
Mit Ihrer Unterstützung können mehr Tiere lebensrettende Hilfe erhalten.
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