Tierrettung bei Katastrophen - USA
Bei einer Katastrophe können Tiere nicht um Hilfe bittenErdbeben in Venezuela: Menschen und Tiere dringend auf Hilfe angewiesen
Erdbeben in Venezuela: Menschen und Tiere dringend auf Hilfe angewiesen
Zwei schwere Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 haben den Norden Venezuelas erschüttert und in Caracas, im Bundesstaat La Guaira sowie in umliegenden Gemeinden große Zerstörung verursacht. Häuser, Krankenhäuser, Straßen und weitere wichtige Infrastrukturen sind eingestürzt oder schwer beschädigt. Mindestens 230 Menschen sind ums Leben gekommen, es gibt tausende Verletzte und wiederum Tausende gelten als vermisst, während die Such- und Rettungsarbeiten laufen. Stromausfälle, unterbrochene Kommunikationswege und Nachbeben erschweren die Rettungsmaßnahmen, während internationale Hilfsteams eintreffen, um Unterstützung zu leisten.
Die oberste Priorität hat möglichst viele Menschenleben zu retten, gleichzeitig haben Katastrophen dieses Ausmaßes auch tiefgreifende Folgen für Tiere. Tiere in Gemeinden können verschüttet oder von ihren Familien getrennt werden; Nutz- und Arbeitstiere verlieren möglicherweise den Zugang zu Futter, Wasser und tierärztlicher Versorgung, und Lebensräume von Wildtieren werden zerstört oder gestört. Mit der Zeit und Ausweitung der Notfhile werden Bedarfe klarer. Wir wissen aufgrund unserer Erfahrung aus früheren Erdbebenhiflen, dass der Bedarf an mobiler tierärztlicher Notversorgung, temporären Unterkünften für Tiere, die, Wiedervereinigung von Haustieren mit ihren Familien sowie Unterstützung für lokale Tierschützer:innen voraussichtlich rasant steigen wird.
Der IFAW beobachtet die Situation sehr genau und steht bereits im Austausch mit unserem langjährigen Partner Red de Apoyo Canino, einer Organisation mit umfassender Erfahrung in der Unterstützung von Tieren in Notlagen in Venezuela. Gemeinsam planen wir den Einsatz mobiler tierärztlicher Teams sowie die Bereitstellung von Tierfutter und anderen dringend benötigten Hilfsgütern für betroffene Gemeinden, sobald Bedarf und Bedingungen es zulassen.
Der IFAW hat bereits bei früheren Notfällen in Venezuela mit Red de Apoyo Canino zusammengearbeitet, etwa bei den schweren Überschwemmungen im Jahr 2022 und großflächige Stürme im Jahr 2025. Gemeinsam konnten wir Gemeinden in Krisenzeiten stärken, indem wir Futter und tierärztliche Hilfe unterstützten.
Während die humanitäre Hilfe anläuft, steht der IFAW bereit, Tiere und die Menschen, die sich um sie kümmern, zu unterstützen. Gemeinsam mit vertrauenswürdigen lokalen Partnern werden wir Hilfe dort leisten, wo sie während der Nothilfe und beim Wiederaufbau den größten Unterschied machen kann.
Die Auswirkungen dieser Katastrophe werden noch lange spürbar sein. Gerade in Zeiten wie diesen dürfen wir Tiere nicht ihrem Schicksal überlassen. Doch auch wir sind auf Unterstützung angewiesen, um in Falle von Katastrophen schnell helfen zu können. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende?
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