Widerstand gegen Tigerfarmen

Weniger als 50 wilde Tiger leben noch in China. Gleichzeitig werden mehr als 6.000 Tiger auf riesigen kommerziellen Tigerfarmen gehalten. Auf diesen Farmen werden Tiger im großen Stil gezüchtet, um Tigerknochenwein und andere Stärkungselixiere herzustellen.

Die Tigerzucht für den Handel steigert die Nachfrage nach toten Tigern und fördert dadurch auch die Wilderei freilebender Tiger in ganz Asien.

Auf der Konferenz der Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) im Jahr 2007 brachten die Untersuchungen des IFAW die Gefahren zutage, die Tigerfarmen für die wenigen verbliebenen freilebenden Tiger darstellen.

Die überwältigende Mehrheit der CITES-Mitgliedsstaaten lehnte die Zucht von Tigern zum Zwecke des Handels mit ihren Körperteilen und Derivaten ab.

In China, dem größten Absatzmarkt für Tigerknochen und Körperteile, arbeiten wir mit den Anhängern der Traditionellen Chinesischen Medizin zusammen, die inzwischen auch die Verwendung von Tigerprodukten ablehnen und den Einsatz von Alternativen unterstützen.

Außerdem führt der IFAW Aufklärungskampagnen durch, um die Nachfrage nach Tigerprodukten zu reduzieren.