Der IFAW und Springer & Jacoby landen einen Jumbo

Donnerstag, Januar 22, 2009
Hamburg, Germany
Nächstes Jahr findet die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika statt. Grund genug für viele Fans, nicht nur mit frischen Eindrücken, sondern mit ganz anderen Souvenirs nach Hause zu reisen: Artikel aus Elfenbein, Großkatzenfellen oder Reptilienhäuten sind beliebte Urlaubsandenken, die sich Wilderer teuer bezahlen lassen. Ein lukratives Geschäft, das Afrikas Wildtiere zunehmend bedroht.

Um darauf aufmerksam zu machen, produzierte der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) zusammen mit Springer & Jacoby Anfang 2008 bereits den Safari-Spot, der auf unterhaltsame und dennoch seriöse Weise zeigt, was wir vermissen werden, wenn der Wildtierhandel nicht bald gestoppt wird. Um das Thema noch tiefer in den Köpfen der Menschen zu verankern, wurde Ende 2008 ein zweiter Spot hergestellt, der ebenfalls an den Erfolg des ersten anknüpfen soll.

Der Spot, der unter dem Namen „Jumbo“ läuft, macht humorvoll auf ein sehr ernstes Thema aufmerksam:

Wir befinden uns auf einem Flughafen. Ein so genannter „Planespotter“ steht am Ende einer Landebahn und filmt große Passagiermaschinen während ihrer Landung. Bei einem erneuten Schwenk in den Himmel, lässt sich in großer Entfernung nur ein unförmiger, grauer Fleck entdecken. Gespannt wird das nächste Flugzeug erwartet. Doch was man nach einiger Zeit und erneutem Heranzoomen erkennt, überrascht nicht nur den Planespotter:

Ein echter fliegender Elefant. Die Kamera verfolgt den „Jumbo“ bei seinem Anflug auf die Landebahn. Kurz vor der Landung fährt er seine schweren Füße aus und macht sich zum Aufsetzen bereit. Danach trottet er behäbig in Richtung Flughafen-Terminal. Diese Bilder werden begleitet von dem Claim: „Wenn sie kommen wollten, würden sie's tun. Kein Tier als Urlaubssouvenir.“

Für die Umsetzung dieses Spots ist die Hamburger Produktionsfirma „Final Touch“ unter der Regie von Ismail Acar verantwortlich. Ismail Acar arbeitete u.a. als animation & computer graphics supervisor bei George Lucas’ Effektschmiede Industrial Light & Magic und erwarb bei der Mitarbeit an Spielfilmen wie „Star Wars“, „Harry Potter“, „Krieg der Welten“, „Pirates of the Caribbean“ oder zuletzt „Transformers“ sein künstlerisches Gespür. Mehrere Oscar-Nominierungen, sowie der Best Visual Effects Oscar 2007 für „Pirates of the Caribbean“, krönten diese Arbeiten. Verantwortlich für die Kreation bei Springer & Jacoby sind Eskil Puhl als Creative Director, sowie Björn Jeske und Florian Voigt als Copy Writer. Alle Beteiligten verzichteten zugunsten des IFAWs auf ihr Honorar und unterstützen damit die IFAW-Kampagne gegen den Wildtierhandel.

Der Spot „Jumbo“ wird als 45-Sekunden-Version bundesweit über TV und Kino verbreitet. Desweiteren steht er als so genannter Viral-Clip auf allen bekannten Internet-Video-Plattformen zur Verfügung, damit er schnellstmöglich viele Anhänger findet. Auf diese Weise soll sich das Thema „Wildtierschutz“ in vielen Köpfen verfestigen.

Post a comment

Pressekontakt

Dörte von der Reith (IFAW, Germany)
Telefon:
040-866 500 33
E-Mail: