Zwölf Länder sprechen sich für Walfangmoratorium aus

Freitag, Dezember 8, 2006
Buenos Aires, Argentinien
Zwölf lateinamerikanische Länder rückten auf einer Konferenz in Buenos Aires für den Walschutz näher zusammen. Eine gemeinsame Erklärung fordert den Erhalt des Walfangmoratoriums.
Argentinien, Brasilien, Chile, Dominikanische Republik, Ecuador, Guatemala, Kolumbien, Mexiko, Panama, Peru, Uruguay und Venezuela bestätigten aber auch das Recht der Länder, Wale friedlich zu nutzen. Weitere Länder Lateinamerikas sollen der Erklärung beitreten und sich im Rahmen der Internationalen Walfangkommission (IWC) für die Wale einsetzen.

„Ein klares und starkes Signal aus Lateinamerika für den Schutz der Wale“, kommentiert Beatriz Bugeda, Leiterin des IFAW-Mexiko. „Viele lateinamerikanische Länder profitieren zunehmend von der Walbeobachtung. Das wollen sie auch weiterhin und langfristig. Aber der Walfang, besonders Japans, gefährdet die Wale“.

Japan, Norwegen und Island jagen Wale, ohne einen ausreichenden Markt für das Fleisch zu haben. Japans Walfangflotte lief erst im November aus, um im internationalen Walschutzgebiet Südpolarmeer an die 1.000 Zwerg- und Finnwale zu töten.

Post a comment

Pressekontakt

Andreas Dinkelmeyer (IFAW, Germany)
Telefon:
+040-866 500 15
Mobiltelefon:
+0173 – 622 75 39
E-Mail:

Experten

Dr. Maria (Masha) N. Vorontsova, Regionaldirektorin Russland und GUS
Regionaldirektorin Russland und GUS
Dr. Ralf Sonntag, Länderdirektor Deutschland
Länderdirektor Deutschland
Isabel McCrea, Regionaldirektorin Ozeanien
Regionaldirektorin Ozeanien
IFAW Japan Representative
Repräsentantin IFAW Japan
Patrick Ramage, Programmdirektor Wale
Programmdirektor Wale
Robbie Marsland, Regionaldirektor Großbritannien
Regionaldirektor Großbritannien