IFAW hilft verlassenen Haustieren

Freitag, Juli 28, 2006
Beirut
Auch zahlreiche Tiere bleiben von den Kampfhandlungen im Nahen Osten nicht verschont. Viele sind direkt betroffen durch Verletzungen, viele sind in Panik, viele bleiben unversorgt zurück, wenn ihre Besitzer fliehen.
Zusammen mit der lokalen Organisation Beta (Beirut for the Ehtical Treatment of Animals) sorgt der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) für die Einrichtung von Auffangstellen. Eine neue Schutzstation entstand  außerhalb der Hauptangriffsgebiete. Veterinärmediziner kümmern sich um die Tiere. Nahrung und Medikamente werden beschafft.   
 
Ein besonderes Problem stellen die Haustiere der Hunderttausende von Ausländern dar, die den Libanon mit Flugzeugen und Schiffen in kürzester Zeit verlassen müssen. Zahlreiche Heimatländer erlauben nicht, Tiere mitzunehmen. Den Besitzern fehlt die Zeit, brauchbare Lösungen zu finden. 
 
Die Rettung und Versorgung von Haus- und Wildtieren, die von Katastrophen betroffen sind, ist einer der Arbeitsschwerpunkte des IFAW. Erdbeben wie jetzt auf Java, Überschwemmungen wie letztes Jahr in Louisiana/USA oder Ölkatastrophen wie die von Kapstadt – der IFAW hilft schnell und unbürokratisch.

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Pressekontakt

Ulrich Schnapauff (IFAW, Germany)
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