Große Summe für bedeutendsten Nationalpark in Kenia
Freitag, September 23, 2005
Nairobi
Gekauft werden unter anderem sechs neue Patrouillenfahrzeuge. Der
gegenwärtige Fahrzeugbestand ist mehr als zehn Jahre alt. Sodann muss das
Wegenetz dringend repariert und ausgebaut werden. Ein anderer Teil der Spende
fließt in Unterkünfte und Funkausrüstung des Park-Personals.
Tsavo ist mit 21.000 Quadratkilometern der größte Nationalparks Kenias – so groß wie Israel, 30mal so groß wie Hamburg. Die Hälfte der gesamten kenianischen Schutzflächen entfällt auf ihn. Er beherbergt rund 60 Säugetier- und 400 Vogelarten. Die Hälfte der Säugetierarten sind Großsäugetiere wie Elefanten und Spitzmaul-Nashörner.
„Für den IFAW sind die Wildtiere Kenias ein nationales Erbe, mit einem kulturellen und erzieherischen Wert. Es muß erhalten und geschützt werden. Deshalb nehmen wir die Hilfsbereitschaft, die unsere Spender in aller Welt zeigen, und bündeln sie zur Unterstützung solcher Partner wie der Naturpark-Behörde Kenya Wildlife Service (KWS),“ erklärte IFAW-Direktor Fred O’Regan heute auf einer Pressekonferenz in Kenia. Ein Teil der Millionen-Spende kommt aus Deutschland.
Ein besonderes Problem hat Tsavo damit, dass der Park an andere Länder stößt. Durch löchrige Grenzen dringen Wilderer ein, die es vor allem auf Elfenbein und Nashorn-Hörner abgesehen haben. Der IFAW hofft, dass die neuen Fahrzeuge, die neue Funkausrüstung und die Verbesserung der Wege eine wirksamere Abwehr der Wilderei ermöglichen.
Tsavo ist mit 21.000 Quadratkilometern der größte Nationalparks Kenias – so groß wie Israel, 30mal so groß wie Hamburg. Die Hälfte der gesamten kenianischen Schutzflächen entfällt auf ihn. Er beherbergt rund 60 Säugetier- und 400 Vogelarten. Die Hälfte der Säugetierarten sind Großsäugetiere wie Elefanten und Spitzmaul-Nashörner.
„Für den IFAW sind die Wildtiere Kenias ein nationales Erbe, mit einem kulturellen und erzieherischen Wert. Es muß erhalten und geschützt werden. Deshalb nehmen wir die Hilfsbereitschaft, die unsere Spender in aller Welt zeigen, und bündeln sie zur Unterstützung solcher Partner wie der Naturpark-Behörde Kenya Wildlife Service (KWS),“ erklärte IFAW-Direktor Fred O’Regan heute auf einer Pressekonferenz in Kenia. Ein Teil der Millionen-Spende kommt aus Deutschland.
Ein besonderes Problem hat Tsavo damit, dass der Park an andere Länder stößt. Durch löchrige Grenzen dringen Wilderer ein, die es vor allem auf Elfenbein und Nashorn-Hörner abgesehen haben. Der IFAW hofft, dass die neuen Fahrzeuge, die neue Funkausrüstung und die Verbesserung der Wege eine wirksamere Abwehr der Wilderei ermöglichen.
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