Auch das Schwein Ruty ist nun in Sicherheit

Freitag, September 9, 2005
Gonzalez/Louisiana
Mehrere Dutzend Haustiere rettete der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) in den letzten Tagen aus der zerstörten Stadt.
Die Suche ist aufwendig. Mit drei Booten sucht der IFAW gemeinsam mit der Partnerorganisation Code 3 von Tür zu Tür nach Tieren und Menschen. Dabei stießen die Helfer auch fünf Menschen, zu denen bisher keine Hilfe vorgedrungen war. Viele Menschen weigern sich, die Stadt ohne ihre Haustiere zu verlassen.

43 Hunde, 41 Katzen, eine Schlange, ein Leguan, ein Hamster und das 150 Kilo schwere Hängebauchschwein Ruty wurden zur tierärztlichen Behandlung in das 80 Kilometer entfernte Notfall-Aufnahmelager in Gonzalez gebracht.

Bei Temperaturen über 30 Grad Celsius steigt die Infektionsgefahr dramatisch für Tiere und Menschen. Deswegen tragen die Helfer Trockenanzüge bei der schwierigen und schweren Arbeit. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen bekam ein Mitarbeiter eine Bakterieninfektion. Bei über 300 Adressen wurden verlassene Haustiere gemeldet. Der IFAW setzt dort seine Suche weiter fort.

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Kampagnenberater
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Leiterin Wildtierschutz, IFAW
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