Slideshow: Bärenstation in Russland heißt vier neue Bärenwaisen willkommen

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Jedes von ihnen wog weniger als ein Kilo.

Ihre Augen und Ohren waren noch geschlossen.

Die vier neuen Bärenjungen waren vermutlich gerade mal zwei Wochen alt, als sie in der Bärenwaisen-Station in Bubonitsy in Russland ankamen.

Der leitende Tierarzt des Nelidovo-Distriktes brachte sie uns persönlich. Die Leute, die ihm die kleinen Bären übergeben hatten, behaupteten, sie seien im Wald spazieren gegangen und hätten unabsichtlich eine Bärenmutter erschreckt und aus ihrer Höhle verscheucht. Dort fanden sie daraufhin die vier Bärenkinder.

Bei der Erstuntersuchung wurden keine Wunden oder Missbildungen festgestellt. Und die Bärenjungen fingen schon sehr bald an Milch aus der Flasche zu trinken – alle drei bis vier Stunden 35 Milliliter.

Die kleinen Bären sind jetzt in einem warmen Raum untergebracht. Eine spezielle Holzbox mit einer elektrischen Heizdecke auf dem Boden ersetzt Mamas warmen Bauch.

 

Update:

Wir haben viele Kommentare und Fragen zum Verhalten der Bärenmutter bekommen. Unter anderem auch, ob sie nicht vielleicht zu ihren Jungen zurückgekehrt wäre. Dazu habe ich folgende Antwort:

Wenn eine Bärenmutter im Winter aus der Höhle verjagt wird, kehrt sie niemals zurück. Das ist auch nachvollziehbar: Die Höhle ist durch ihre Flucht zerstört. Sie bildet keinen sicheren Zufluchtsort mehr für sie und ihre Jungen. Die Mutter lässt deshalb ihren Nachwuchs zurück und versucht, ihr eigenes Leben zu retten. Das ist schon schwer genug, da es im Winter im Wald kein Futter für sie gibt.

Der Futtermangel ist einer der Hauptgründe, warum Bären Winterruhe halten, denn die Kälte allein würde einem erwachsenen Bären nichts ausmachen. Wenn also der Mensch nicht eingreift, erfrieren die Bärenjungen sehr schnell in der Höhle. Erfahren Sie mehr über die Arbeit des IFAW zur Rettung russischer Braunbären.

Dr. Masha N. Vorontsova

Helfen Sie uns, Tierleben zu retten. So wie in diesem Fall das der kleinen Bärenwaisen.

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Kampagnenberater
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Brian Sharp, Leiter Rettungseinsätze, Einsatzkoordinator für Strandungen
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Gail A'Brunzo, Leiterin IFAW Wildtierschutz
Leiterin Wildtierschutz, IFAW
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