Mexiko: Nachbarn helfen, ein Kätzchen in Playa del Carmen aus dem Abwasserkanal zu retten

Kätzchen Rapunzel fiel elf Meter tief in ein Abwasserrohr.Davon das Kätzchen Rapunzel durch ein Rohr elf Meter tief in einen Abwasserkanal gefallen war, wusste ihre Retterin Cryss vierundzwanzig Stunden lang gar nichts.

Cryss war gerade aus dem Urlaub zurück als sie unverkennbar ein Kätzchen schreien hörte. Es war sehr spät und dunkel, also beschloss sie, der Sache erst am nächsten Morgen nachzugehen.

Auch am Morgen hörte sie das Schreien noch immer – konnte jedoch nicht ausmachen, woher es kam. Schließlich stellte sie für das scheinbar hungrige Kätzchen wenig Futter vor die Tür. Danach machte sie ein paar Besorgungen.

Als sie zurückkam, schrie das Kätzchen noch immer, doch es war noch immer nicht zu sehen. Also bat sie die Nachbarn, auf ihrem Grundstück nachsehen zu dürfen. Sie erschrak, als sie feststellte, dass die Hilfeschreie aus einem aus dem Boden ragenden Kunststoffrohr kamen. Sofort rief sie mich an und bat um Hilfe.

Ich fuhr sofort zum Ort des Geschehens und musste feststellen, dass die Befreiung des Kätzchens ein annähernd aussichtsloses Unterfangen werden würde. Wie sollten wir einer Katze helfen, ein enges im Boden vergrabenes Rohr hochzuklettern?

Dann hatte ich eine Idee: Wir könnten mehrere Besenstiele zusammenbinden und am Ende etwas befestigen, woran sich Rapunzel festkrallen kann, während wir sie hochziehen. Das Kätzchen griff dreimal nach dem Ende der Stange und fiel dreimal wieder runter. Zweimal verstummten plötzlich nach ihrem Fall die Schreie und nach einem lauten Platsch befürchteten wir, dass sie ertrunken sei.

Glücklicherweise kam ein ehemaliger Fischer dazu, der im Haus gegenüber wohnte und sich gefragt hatte, was der ganze Tumult solle. Jetzt hatten wir ein Fischernetz, um die Katze darin hochzuziehen. Wir bangten, dass sie erneut fallen könnte, und sahen dem Fischer gespannt zu, wie er die Schnur hochzog.

Nach über vierundzwanzig Stunden im Abwasserkanal und einer dreistündigen Rettungsaktion war das Kätzchen endlich befreit.

Und da war sie! Nach über vierundzwanzig Stunden im Abwasserkanal und einer dreistündigen Rettungsaktion. Insgesamt brauchten wir zwölf Besen, eine komplette Rolle Klebeband, vier Rettungskräfte, einen Fischer und drei Polizisten, um das Kätzchen zu retten.

 

Cryss wickelte das kleine Kätzchen behutsam in ein Handtuch, dankte allen Helfern für ihr großartiges Engagement und nahm sie mit nach Hause.

Das Kätzchen war etwa acht Wochen alt und von den vielen Stunden im Abwasserkanal stark unterkühlt. Cryss badete sie und gab ihr Futter, welches sie gierig verschlang. Nachdem sie gefressen hatte und ihre Temperatur anstieg, wurden wir  langsam ruhiger.

Aufgrund ihrer dramatischen Rettung bekam sie von uns den Namen Rapunzel. Inzwischen hat die IFAW Partnerorganisation Coco's Cat Rescue sie in ein liebevolles Zuhause vermittelt.

Erika Flores

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Cynthia Milburn, Direktorin Tierschutzaufklärung und -bildung
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Dr. Ian Robinson, Vizepräsident für Kampagnen und internationale Angelegenheiten
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Gail A'Brunzo, Leiterin IFAW Wildtierschutz
Leiterin Wildtierschutz, IFAW
Hanna Lentz, Programm-Managerin/Campaignerin, IFAW Zentrale USA
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Programmdirektorin Haustiere
Nancy Barr, Programmdirektorin Kinder- und Jugendprogramm “Animal Action“
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Leiterin des Bereichs Katastrophenhilfe