François Hollande verpflichtet Frankreich zum dringenden Handeln gegen illegalen Wildtierhandel

Frankreich ist das erste EU-Land, das bei der Verfolgung von Wildtier-Kriminalität dem Beispiel der USA folgt.

In unserem Kampf gegen den illegalen Wildtierhandel gibt es Tage, die uns zeigen, dass unsere Bemühungen zu informieren, Bewusstsein zu wecken, aufzurütteln und Vorschläge zu machen, die Mühe wert sind.

Donnerstag, der 5. Dezember 2013, war einer dieser besonderen Tage. Zwar nicht, weil an diesem Tag die Wilderei und der Handel mit Wildtieren oder besser gesagt deren Körperteilen ein endgültiges Ende fand. Viele Arten wie Elefanten, Nashörner und Tiger sind weiterhin vom Aussterben bedroht.

Aber an diesem Tag in Frankreich der Weg für ein endgültiges Aus der Wilderei und für ein Ende des illegalen Wildtierhandels geebnet. Lesen Sie hierzu auch: Kamerun: Trainings gegen Wilderei zeigen bereits Wirkung

Tatsächlich hat sich Frankreich an diesem Tag in Paris auf dem Afrika-Gipfel für Frieden und Sicherheit auf höchster Regierungsebene verpflichtet, gegen Wildtier-Kriminalität vorzugehen. Die Diskussion am runden Tisch fand im Beisein von zwanzig afrikanischen Regierungsoberhäuptern statt.

Während seiner Eröffnungsrede erinnerte Hollande an die Dringlichkeit, zu handeln. Er legte einige Maßnahmen des Aktionsplanes offen, mit dessen Hilfe Frankreich, effektiv gegen Wilderei und Wildtierhandel auf nationaler und internationaler Ebene vorgehen will.    

Mit diesem ambitionierten und konkreten Aktionsplan, der in Zusammenarbeit mit einigen Nichtregierungsorganisationen einschließlich dem IFAW entwickelt wurde, ist Frankreich das erste Land in der EU, das in dem Vorbild der USA folgt.

Céline Sissler-Bienvenu

Erfahren Sie mehr über die Arbeit des IFAW gegen den illegalen Wildtierhandel.

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Experten

Céline Sissler-Bienvenu,Direktorin Frankreich und frankophones Afrika
Direktorin Frankreich und frankophones Afrika
Mitglied des IFAW-Elefantenteams
IFAW-Elefantenexpertin
Grace Ge Gabriel, Regionaldirektorin Asien
Regionaldirektorin Asien
James Isiche, Regionaldirektor Ostafrika
Regionaldirektor Ostafrika
Jason Bell, Programmdirektor Elefanten, Regionaldirektor Südliches Afrika
Programmdirektor Elefanten, Regionaldirektor Südafrika
Peter Pueschel, Direktor Internationale Natur- und Umweltschutzabkommen
Direktor Internationale Natur- und Umweltschutzabkommen
Vivek Menon, Regionaldirektor Südasien
Regionaldirektor Südasien