Ein großartiger Moment für die Amboseli-Elefanten: Abschlussfeier der neu ausgebildeten lokalen Wildhüter

Die Absolventen des Wildhütertrainings mit Vorsitzendem LetureshDie Luft ist erfüllt von Vogelgezwitscher, einer lauten Kommandostimme und dröhnender Blasmusik. Zwölf zermürbende Wochen lang wurden, vom IFAW gesponsert, zehn Wildhüter von der Olgulului-Ololarashi Group Ranch (OOGR) im Amboseli-Nationalpark ausgebildet. Sie erfuhren eine Verwandlung vom schmächtigen ex-Moran (junger Massai-Krieger) zum gepflegten, fitten, reaktionsschnellen und taff aussehenden Wildhüter.

Laut KWS-Direktor und Ehrengast, Herrn William K. Kiprono, werden 70 % der kenianischen Tourismus-Einnahmen durch Wildtier-Führungen generiert. Die Besucher möchten vor allem die berühmten Elefantenherden sehen. Der Tourismus spielt für Kenias Einkommen eine sehr große Rolle: 2011 brachte er 1,19 Milliarden USD ein, 2012 immerhin 1,15 Milliarden USD. Somit ist den meisten Menschen hier sehr bewusst, wie wichtig es ist, unsere größten Touristenmagnete zu schützen. 

Der Amboseli-Nationalpark ist seit den 70er Jahren ein beliebter Zufluchtsort für Elefanten. In den 1970er- und 80er Jahren überlebten sie hier die ausufernde Elfenbeinwilderei – vor allem mit Hilfe der vor Ort lebenden Massai. Laut Herrn Kiprono gab es im Amboseli-Park in den Jahren 2011 und 2012 das geringste Wilderei-Aufkommen in ganz Kenia.

Auf der VIP-Tribüne strahlt der Vorsitzende, Herr Daniel Leturesh stolz, während die 10 neu ausgebildeten Wildhüter der Olgulului-Olarashi Group Ranch smart und in Formation durch den ziegelroten Staub marschieren.

“Auf diesen Moment haben wir gewartet….die Abschlussfeier unserer Söhne als qualifizierte und professionelle Wildhüter; bereit, unsere Elefanten und deren Lebensraum zu verteidigen. Wir danken dem IFAW, dass er das ermöglicht hat. „ so der Vorsitzende Leturesh vor Familien, Freunden und geladenen Honorationen.             

Auch für mich war es ein Augenblick des Stolzes: zu wissen, dass der IFAW – dank der Großzügigkeit seiner Förderer – in der Lage ist, die großartige Tierwelt des Amboseli, die die dort lebenden Menschen und ganz besonders die Elefanten zu schützen.

Uns ist klar, dass die Zukunft des Elefantenschutzes in den Händen der Massai vor Ort liegt – und der IFAW gibt die Möglichkeit, diese Verantwortung zu übernehmen. Die Auswirkungen auf diese jungen Männer sind beträchtlich, lebensverändernd und dauerhaft. Ihre Spende steht für jahrelangen Wildtier-Schutz durch gut ausgebildete, motivierte Mitarbeiter. Das bedeutet für die Amboseli-Elefanten einen freien und sicheren, natürlichen Lebensraum – auf Jahrzehnte hinaus.

Evan Mkala

Finden Sie weitere Informationen über unsere Arbeit zum Schutz der Wildtiere in Amboseli auf unserer Projektseite.

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Experten

Céline Sissler-Bienvenu,Direktorin Frankreich und frankophones Afrika
Direktorin Frankreich und frankophones Afrika
Mitglied des IFAW-Elefantenteams
IFAW-Elefantenexpertin
Grace Ge Gabriel, Regionaldirektorin Asien
Regionaldirektorin Asien
James Isiche, Regionaldirektor Ostafrika
Regionaldirektor Ostafrika
Jason Bell, Programmdirektor Elefanten, Regionaldirektor Südliches Afrika
Programmdirektor Elefanten, Regionaldirektor Südafrika
Peter Pueschel, Direktor Internationale Natur- und Umweltschutzabkommen
Direktor Internationale Natur- und Umweltschutzabkommen
Vivek Menon, Regionaldirektor Südasien
Regionaldirektor Südasien