Blickpunkt Brasilien: Tod eines Pinguins bringt wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse

Ein beringter Magellan-Pinguin in RehabilitationIm Oktober 2012 unterstützte der IFAW das Instituto de Pesquisa e Reabilitação de Animais Marinhos (IPRAM) bei der Auswilderung von über hundert Magellan-Pinguinen im Südosten Brasiliens.

34 Tage später wurde einer der ausgewilderten Vögel in La Coronilla, Uruguay, aufgefunden und sorgte landesweit für Schlagzeilen. Leider war der Pinguin tot. Doch es handelte sich um einen sehr bedeutenden Fund. Denn es war das erste Mal, dass wir Pinguine so weit im Norden ausgewildert hatten. Und wir wussten nicht, ob sie in den Süden zurückkommen würden.

Der Fund des Vogels hat gezeigt, dass sie tatsächlich in der Lage sind, zurückzukommen. Durch das Markieren der Tiere mit Ringen konnten wir schon früher nachweisen, dass Magellan-Pinguine, die aus Ölunfällen gerettet wurden, lange Strecken zurück zu ihren Brutplätzen zurücklegen können.

Mit diesem Fund wurde jetzt der endgültige den Beweis erbracht, dass wir von Ölunfällen betroffene Pinguinpopulationen erfolgreich rehabilitieren und wieder auswildern können.

Valeria Ruoppolo

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Kampagnenberater
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