Rettung und Rehabilitation von Greifvögeln in China

Die Pekinger Greifvogelstation des IFAW kümmert sich um die Versorgung und Rehabilitation von Greifvögeln, die krank oder verletzt sind oder aus den Händen von Schmugglern gerettet wurden.

 

Die Station befindet sich auf dem Campus der Beijing Normal University und ist mit fünf Vollzeitmitarbeitern besetzt, die über Kenntnisse in den Bereichen Tiermedizin und Rehabilitation verfügen. Seit der Eröffnung im Dezember 2001 hat die Station über 3.100 Greifvögel gerettet, die über 30 Arten angehören. Mehr als 50 Prozent der Vögel wurden erfolgreich ausgewildert.

 

Vielleicht noch wichtiger als die Erfolge bei der Rehabilitation ist die Vorbildfunktion der Station, die das Interesse der Chinesen an Tierschutzthemen weckt und die Behörden dazu veranlasst, härter gegen den illegalen Handel mit Wildtieren durchzugreifen.

 

Warum Peking?

Im Großraum Peking sind viele Greifvogelarten heimisch. Die Metropole liegt zudem direkt an einer Zugroute, die von vielen Greifvogelarten genutzt wird.

 

Der Lebensraum der Vögel wird durch den Menschen und die rasche Expansion der Städte mehr und mehr eingeschränkt. Gleichzeitig sind viele Greifvogelarten durch den illegalen Wildtierhandel immer stärker in ihrem Bestand gefährdet.