Jedes Jahr färben sich weite Teile der Schnee- und Eislandschaft vor der Ostküste Kanadas rot mit dem Blut vieler tausend Robbenbabys. Sie werden brutal erschlagen oder erschossen, um ihre Felle an Hersteller von Luxusprodukten zu verkaufen.

Der IFAW wurde 1969 gegründet für den Kampf gegen diese grausame Jagd auf Robben. In den 1980er Jahren erreichten wir durch unsere Arbeit und die weltweite Empörung, die unsere Informationen über die Robbenjagd ausgelöst hatten, ein Einfuhrverbot für die Produkte von Sattelrobbenjungtieren (Whitecoats) und Klappmützenjungtieren (Bluebacks).

Trotz des starken internationalen Drucks steckte die kanadische Regierung Ende der 1990er Jahre viele Millionen Dollar in die Förderung der Robbenjagd und erhöhte sogar die Fangquoten. Bis heute unterstützt Kanada die Robbenindustrie und ignoriert beharrlich die eindeutigen Beweise für die Grausamkeit der Jagd und die weltweite Ablehnung dieses blutigen Massakers. Doch der internationale Druck wächst unaufhaltsam.

Mit dem Handelsverbot für Robbenerzeugnisse, das die Europäische Union 2009 verabschiedete, wurde ein wichtiger Markt geschlossen. Auch viele Märkte in anderen Teilen der Welt brechen zusammen. Die Konsequenz daraus ist, dass Kanada heute mehr für die Erhaltung der Jagd aufwenden muss, als man damit erwirtschaftet. Die Zahl der Jäger nimmt ab, und der kommerzielle Robbenfang verliert ganz offensichtlich stetig an Bedeutung.

Doch bis Kanada die Jagd offiziell ein für allemal beendet, werden wir weiter dagegen kämpfen: Wir dokumentieren die Grausamkeit der Jagd, legen den Behörden unsere Beweise vor, betreiben Forschung und Informationsarbeit, setzen uns auf politischer Ebene für neue Gesetze ein und schließen Märkte für Robbenerzeugnisse.

Weitere Informationen:

Stoppt die grausame Vermarktung von Robbenpenissen.
Stoppt die grausame Vermarktung von Robbenpenissen. Unterschreibt unsere Petition!

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