Die Beendigung des Handels mit  Robbenerzeugnissen ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit des IFAW.

Europa verbot 1983 auf öffentlichen Druck hin die Einfuhr der Produkte von Sattelrobbenjungtieren (Whitecoats), und rettete damit in den folgenden zehn Jahren über eine Million Neugeborene vor den Knüppeln der Jäger.

Im Jahr 2009 verbot die Europäische Union den Handel mit Robbenerzeugnissen und rettete damit noch mehr Robben das Leben. Ausgenommen von diesem Verbot sind nur die Robbenerzeugnisse der Inuit. Im Jahr 2011 verboten die Zollunion von Russland, Weißrussland und Kasachstan den Import und den Export von Sattelrobbenfellen. Taiwan folgte im Jahr 2013.

Auch in China und anderen Teilen Asiens wächst dank unserer ausdauernden Kampagnenarbeit die Abneigung gegen Produkte der grausamen Robbenjagd.

In diesem Teil der Welt klären wir die Verbraucher durch Informations- und Öffentlichkeitsarbeit über die Brutalität der kommerziellen Jagd auf, damit neue Märkte für Robbenerzeugnisse gar nicht erst entstehen.

Mit solchen Maßnahmen und dem Rückhalt durch Millionen Förderer und Unterstützer aus allen Teilen der Welt konnte der IFAW bisher Handelsverbote in 34 Ländern bewirken. Die Nachfrage für Robbenprodukte hat einen historischen Tiefstand erreicht.

Wir werden diese Kampagne gemeinsam fortsetzen, bis der Handel mit Robbenerzeugnissen und damit auch das Töten ganz aufhören.

 

Marktentwicklung für Robbenerzeugnisse:

  • 1972: Der US-Kongress verabschiedet das Marine Mammal Protection Act (Gesetz zum Schutz der Meeressäugetiere), das die Einfuhr von Robbenerzeugnissen verbietet.
     
  • 1983: In Europa leistet der IFAW einen maßgeblichen Beitrag zur Durchsetzung eines Importverbots für die Produkte von Sattelrobbenjungtieren (Whitecoats) und Klappmützenjungtieren (Bluebacks).
     
  • 1987: Die kanadische Regierung verbietet die kommerzielle Jagd auf Sattelrobbenjungtiere (Whitecoats) und Klappmützenjungtiere (Bluebacks) in kanadischen Gewässern.
     
  • 1990: Südafrika verbietet nach hartnäckiger IFAW Kampagnenarbeit die Jagd auf Seebären.
     
  • 2006: Mexiko verhängt ein Im- und Exportverbot für Meerssäugetiere und deren Produkte einschließlich Robben.
     
  • 2007: Belgien und die Niederlande verbieten die Einfuhr von Robbenerzeugnissen. Auch hier hat der IFAW intensive Kampagnenarbeit geleistet.
     
  • 2009: Russland verbietet die Tötung von Sattelrobben, die das erste Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
     
  • 2009: Die EU verabschiedet ein Handelsverbot für alle Robbenerzeugnisse, ausgenommen hiervon sind nur die Produkte der Inuit.
     
  • 2011: Die Zollunion von Russland, Weißrussland und Kasachstan verbietet den Import und Export von Sattelrobbenfellen.
     
  • 2014: Die Welthandelsorganisation (WTO) bestätigt erneut das EU- Handelsverbot für Robbenerzeugnisse.
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Die Robbenjagd in Kanada muss aufhören!

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