Was ist das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES)?

Dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) sind bis 2011 insgesamt 175 Nationen beigetreten.

Die Organisation wurde zur Unterbindung des illegalen Handels mit Wildtieren geschaffen. Es soll darüber hinaus auch sicherstellen, dass der Fortbestand von Wildtieren und -pflanzen nicht durch den legalen Handel bedroht wird.

  • 80 Nationen unterzeichneten den Konventionstext am 3. März 1973; am 1. Juli 1975 trat das Übereinkommen in Kraft.
  • CITES schützt circa 5.000 Tier- und 28.000 Pflanzenarten.
  • Obwohl die CITES-Staaten gesetzlich zur Umsetzung der Konvention verpflichtet sind, hat sie nicht den Rang nationaler Gesetze. Die Unterzeichnerstaaten passen ihre  nationale Gesetzgebung an die CITES-Bestimmungen an.
  • In den Anhängen des CITES-Vertragswerks sind unterschiedliche Arten je nach dem Grad ihrer Gefährdung durch den internationalen Handel gelistet.
  • In einigen Fällen ist nur eine Unterart oder geographisch abgegrenzte Teilpopulation gelistet: beispielsweise die Population einer Art in nur einem Land, wie etwa Elefanten in Südafrika, Botswana, Zimbabwe und Namibia.