Der Tourismus ist in vielen Ländern der Welt ein sehr bedeutender Industriezweig. Als solcher kann er für viele Gemeinden, Menschen und Tiere von großem Nutzen sein, doch kann er auch erheblichen Schaden anrichten, wenn er zu Lasten von Wildtieren und Umwelt wächst.

Der IFAW befürwortet einen verantwortlichen Tourismus. Über ihre Entscheidungen und ihre Erfahrungen sind es jedoch die Reisenden selbst, die den größten Beitrag leisten können.

Hier sind fünf Tipps, die man als Tourist beachten sollte:

1. Unterstützen Sie die regionale Wirtschaft
Der Tourismus fördert die regionale Wirtschaft. Dies gilt jedoch meist nicht, wenn Touristen aus Wildtieren gefertigte Souvenirs kaufen. Halten Sie lieber nach Kunsthandwerk Ausschau, mit dessen Erwerb Sie die örtlichen Gemeinden fördern. Ziehen Sie eine Spende in Erwägung – für ein Projekt zum Schutz natürlicher Lebensräume und bedrohter Arten, wie etwa Tierschutzgebiete oder Rehabilitationszentren für Wildtiere. Oder besuchen Sie ein solches Projekt. Unterstützen Sie unseren Kampf gegen den Kauf von Wildtiersouvenirs und lesen Sie unsere Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Kauf von Wildtiersouvenirs.

2. Zum Wohl der Tiere
Sagen Sie „Nein!“ zu Aktivitäten, bei denen Grausamkeit an Tieren im Spiel ist: Dazu gehört natürlich die Jagd, aber auch Fotos von Ihnen mit Tieren, die Kunststücke vollführen, Besuche von Zirkussen mit Wildtieren oder Stierkämpfen oder das Reiten auf kranken, überarbeiteten oder geschundenen Pferden, Eseln, Elefanten oder Kamelen. Auch hinter manchem exotischen Gericht steht Tierquälerei oder Ausbeutung.

3. Vorteile des Ökotourismus
Der Ökotourismus hat die geringsten Auswirkungen auf die Umwelt und ist eine Möglichkeit, die Wunder der Erde auf verantwortliche Weise zu erkunden. Allerdings ist Etikettenschwindel weit verbreitet. Überzeugen Sie sich stets davon, dass man Ihnen echten Ökotourismus bietet.

Wählen Sie Hotels oder Unterkünfte, die Menschen aus der Region beschäftigen und entscheiden Sie sich für Angebote der regionalen Küche. Damit unterstützen Sie die lokale Wirtschaft. Wählen Sie eine Unterkunft, die die Umwelt möglichst wenig belastet und gehen Sie mit Wasser und anderen wertvollen Ressourcen sparsam um.

4. Melden Sie aus bedrohten Arten hergestellte Produkte
Wenn Sie im Urlaub den Eindruck haben, Produkte bedrohter Tierarten zu sehen, sollten Sie die örtliche Polizei, die Hotelführung, Ihren Reiseveranstalter oder den örtlichen Tourismusverband verständigen und Ihre Mitreisenden warnen.

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