Der IFAW hat über 1.200 Zollbeamte und Wildhüter in allen Teilen der Welt darin geschult, geschmuggelte Tiere und Wildtierprodukte aufzuspüren und zu beschlagnahmen, bevor sie außer Landes gebracht werden. In nur einem Jahr führten die mit Unterstützung des IFAW verbesserten Grenzkontrollen zur Beschlagnahme von über 1.000 Wildtieren, die von Venezuela nach Trinidad und Tobago geschmuggelt werden sollten.

Einzig durch internationale Zusammenarbeit gegen illegalen Wildtierhandel kann ein effektiver Schutz gegen die wirtschaftliche Ausbeutung bedrohter Arten gewährleistet werden. Der IFAW unterstützt INTERPOL bei Projekten im Kampf gegen den Wildtierhandel. Dazu gehören gemeinsame Trainings für Ranger, Zollbeamte, Polizisten etc sowie die Anstellung eines speziellen Ermittlers in Sachen illegaler Wildtierhandel im Jahr 2006. INTERPOL-Aktionen in Afrika zwischen 2008 und 2010 führten zur Beschlagnahme von mehreren Tonnen illegalen Elfenbeins und mehr als 200 verhafteten Personen, die des illegalen Handels mit Elfenbein angeklagt wurden. Im Rahmen eines von Interpol im Jahr 2010 koordinierten Einsatzes wurden 25 Personen in sechs Ländern festgenommen, die am illegalen Handel mit Tigern beteiligt waren.

Operation WORTHY war die bisher größte von INTERPOL koordinierte Operation gegen den illegalen Elfenbeinhandel. Die Aktion war nicht nur beispiellos, was die Zahl der Beschlagnahmungen und Verhaftungen angeht, sondern sie war auch der bislang größte Schlag gegen die kriminellen Organisationen, die mit der Tötung von Wildtieren und der Zerstörung ihrer Lebensräume Millionen verdienen. Außerdem richtet sie sich gegen damit zusammenhängende Verbrechen wie Mord, Korruption und Geldwäsche. - David Higgins, Leiter der INTERPOL-Abteilung für Umweltverbrechen

Manchmal müssen wir akribische Forschungs- und Detektivarbeit leisten, um Tieren das Leben zu retten. Vom IFAW finanzierte gentechnische Untersuchungen an 6,5 Tonnen beschlagnahmtem Elfenbein ergaben, dass die dafür getöteten 3.000 bis 6.500 Elefanten überwiegend aus Sambia und Malawi stammten. Solche Analysen helfen den Zoll- und Polizeibehörden in ihrem Bemühen, wichtige Schmuggelrouten und Zentren der Wilderei ausfindig zu machen. Aus diesem Grund unterstützen wir auch weiterhin die laufenden Forschungen der Universität Washington zur geographischen Herkunft geschmuggelten Elfenbeins.

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