Der Tigerhandel bedroht die gesamte Art. Gemäß Artenschutzkonferenz ist der Handel mit Tigern und ihren Körperteilen illegal, und alle Staaten, in denen Tiger heimisch sind, verfügen über nationale Gesetzgebungen, die Tiger vor Wilderern und Händlern schützen.

Um die letzten frei lebenden Tiger der Erde zu retten, müssen wir den illegalen Handel stoppen.

Zudem unterstützt der IFAW Länder, in denen Tiger heimisch sind und in denen Tigerprodukte konsumiert werden, um nationale Gesetzgebungen und Bestimmungen zur Beendigung jeglichen Handels mit Tigerprodukten zu stärken. Dies gilt gleichermaßen für Produkte von frei lebenden Tigern wie für die, die aus Tigerfarmen kommen.

Während in China nicht einmal mehr 50 Tiger in freier Wildbahn anzutreffen sind, werden mehr als 6.000 Tiger zu kommerziellen Zwecken in einigen großen Farmen gehalten, wo man sie züchtet und tötet, um Tigerknochenwein und andere Produkte herzustellen, denen gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben wird. Die Tigerzucht auf großen Farmen erhöht die Nachfrage nach toten Tigern und heizt damit in ganz Asien auch die Wilderei frei lebender Tiger an.

Innerhalb Chinas, dem nach wie vor größten Markt für Tigerknochen und andere Tigerprodukte, kooperieren wir mit Vertretern der traditionellen chinesischen Medizin, die mittlerweile die Verwendung von Tigerprodukten ablehnt und sich für die Nutzung von Alternativen stark macht. Zudem führt der IFAW Informationskampagnen durch, um die Nachfrage nach Tigerprodukten zu verringern.

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