Die Nachfrage nach Elfenbein für Dekoartikel, Schmuck und billige Mitbringsel bringen Elefanten an den Rand der Ausrottung.

Die wachsende Nachfrage befeuert die Wilderei und den illegalen Wildtierhandel. Beide sind gemäß unserer Studie Criminal Nature: The Global Security Implications of Illegal Wildlife Trade 2013  gleichermaßen gefährlich wie Menschen- und Drogenhandel.

Der IFAW unterstützt nicht nur Anti-Wilderei-Maßnahmen, sondern  versucht gleichzeitig, alle Glieder der Handelskette für Elfenbein zu zerschlagen – von den Herkunfts- über die Transitländer bis hin zu den Konsumentenländern.

Zerstörung von Elfenbeinständen

Seit dem Inkrafttreten des internationalen Handelsverbots für Elfenbein im Jahr 1989 haben weltweit viele Länder tonnenweise illegal  gehandeltes Elfenbein beschlagnahmt.

Und viele Länder entlang der Elfenbeinhandelskette – von den Herkunftsländern bis zu den Konsumländern – haben inzwischen ihr beschlagnahmtes Elfenbein öffentlich zerstört.

Der IFAW hat in Frankreich, Belgien, Großbritannien, China und den USA an öffentlichen Elfenbeinzerstörungen mitgewirkt.

Die Zerstörung von beschlagnahmten Elfenbeinstoßzähnen und Produkten aus Elfenbein hat  symbolischen Charakter: Sie soll bewusst machen, dass jedes Jahr Zehntausende Elefanten wegen ihres Elfenbeins getötet werden.

Der IFAW ist überzeugt, dass ein legaler Verkauf von Elfenbein aus existierenden Lagerbeständen es einfacher machen würde, ebenfalls  illegales Elfenbein in die Märkte zu schleusen. Deshalb setzen wir uns gegen einen legalen Verkauf von Elfenbein aus Lagerbeständen ein.  

Sensibilisieren und Meinungen verändern

Der IFAW betreibt in den Hauptkonsumländern von Elfenbein Aufklärungsarbeit, um das Bewusstsein  der Menschen für die Problematik zu schärfen und so eine Verhaltensänderung zu bewirken. Mit öffentlichkeitswirksamen Kampagnen klären wir Konsumenten über die Grausamkeit des Wildtierhandels sowie die Folgen für den Artenschutz auf.

Eine unabhängige Studie über eine IFAW Kampagne zur Reduzierung der Nachfrage nach Elfenbein in China hat ergeben, dass unsere speziell auf die chinesischen Konsumenten ausgerichtete, differenzierte Vorgehensweise dazu beigetragen hat, die Elfenbeinkäufe zu reduzieren.

Viele Käufer von Elfenbein sind sich nicht über die Grausamkeit der Elefantenwilderei und die Folgen für den Artenschutz nicht  im Klaren.  Durch Medienpartnerschaften in China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Südafrika, den Niederlanden und den USA hat der IFAW seine Botschaft zum Schutz der Tiere an Millionen potenzielle Elfenbeinkäufer verbreitet. 

Schützen Sie Malis letzte 300 Elefanten

Die letzten Wüstenelefanten in Mali müssen geschützt werden.

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