Der IFAW hilft Zootieren in Tripolis
Über 1000 Tiere leben in dem Zoo, derzeit ohne ausreichend Futter und Wasser. Darunter sind Tiere wie Tiger, Löwen, Hyänen, Flusspferde, Hirsche und Affen. Der Zoo liegt in der Nähe des noch vor kurzem stark umkämpften Bab al-Aziziya Komplexes vom ehemaligen Machthaber Gaddafi.
„Die Situation in Libyen ist immer noch instabil,“ sagt Dr. Ian Robinson, Leiter des Tierrettungsteams des IFAW. „Die jetzige Hilfe lässt hoffen, dass die Tiere die schwierige Situation überstehen werden. Über die Nothilfe hinaus arbeiten wir an einer langfristigen Hilfe für die Tiere.“
Länger andauernde Stromausfälle und der Ausfall der Kühlschränke haben zudem veterinärmedizinische Medikamente unbrauchbar gemacht. Da ein Ersatz im Land derzeit nicht erhältlich ist, versuchen IFAW-Mitarbeiter, die nötigsten Medikamente und andere Vorräte aus dem benachbarten Tunesien nach Tripolis zu schaffen.
„Wir sind dem IFAW sehr dankbar, dass er sich den Tieren unseres Zoos annimmt,“ sagt Dr. Abdel Fattah Husin, Direktor des Zoo Tripolis. „In Zeiten von großer Not ist solche Hilfe Gold wert.“
Erste Schätzungen ergaben, dass die Verpflegung der Tiere etwa 1.400 Euro pro Tag kostet.
Seit beginn der Unruhen in Nordafrika hat der IFAW schon den Zoo in Tunis, Tunesien, und zwei Tierschutzorganisationen in Ägypten unterstützt, um den Tieren in den Krisengebieten zu helfen.
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