Japanische Walfangflotte dreht vorzeitig um

Mittwoch, Februar 16, 2011
Hamburg
Die japanische Walfangflotte beendet vorzeitig seine Walfangsaison, dass bestätigten japanische Regierungskontakte und die japanische Fischereibehörde gegenüber dem IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds).

„Japanische Medien berichten, dass die Flotte höchstens die Hälfte der selbst gesetzten Quote von knapp 1000 Walen gefangen hat,“ kommentiert Dr. Ralf Sonntag, Meeresbiologe des IFAW.


Seit Dezember 2010 jagt die japanische Walfangflotte im Antarktischen Walschutzgebiet, angeblich zu wissenschaftlichen Zwecken. Die Quote von 935 Zwergwalen und 50 Finnwale wurden in den letzten Jahren nie ganz erfüllt. Das Walfleisch wird auf dem Markt verkauft, doch der Konsum sinkt. Experten schätzen, dass etwa 6000 Tonnen Walfleisch in den Kühlhäusern lagern.


„Es ist Zeit, dass Japan endlich einsieht, dass der Walfang eine Industrie aus dem vergangenen Jahrtausend ist,“ so Sonntag weiter. „Walbeobachtung ist weit lukrativer, weltweit generiert sie etwa 1,5 Billionen Euro jährlich.“

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