EU verbessert Schutz von Hunden und Katzen

Montag, November 29, 2010
Brüssel, Belgien
Der Ministerrat für Landwirtschaft und Fischerei der Europäischen Union wird heute die Europäische Kommission auffordern, den Schutz für Hunde und Katzen in der EU zu verbessern.

„Dies ist der Anfang für einheitliche Schutzstandards für Hunde und Katzen in der gesamten Union“, kommentiert Kate Atema, Haustier-Expertin des IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds).


In seiner heutigen Sitzung wird der Ministerrat die Kommission auffordern, eine Studie über die Unterschiede der Zucht- und Handelsstandards für Hunde und Katzen in den Mitgliedsländern anzufertigen. Sie soll als Grundlage dienen, um Optionen für die Harmonisierung des Binnenmarktes zu erarbeiten. Gleichzeitig soll die Kommission Möglichkeiten für ein kompatibles Identifizierungs- und Registrierungssystem prüfen.


„Harmonisierte Schutzstandards und kompatible Identifikations- und Registrierungssysteme innerhalb der EU wären ein großer Schritt vorwärts, um die Grausamkeiten von fabrikmäßiger Welpenzucht und des illegalen Welpenhandels zu minimieren. Gleichzeitig würden damit die Gesundheitsrisiken für Menschen und Tiere aufgrund der löchrigen Transportbestimmungen verringert“, so Atema weiter.


Weiterhin wird der Ministerrat die Kommission bitten, einen Vorschlag zu erarbeiten, wie die Zurschaustellung und der Handel mit Hunden und Katzen begrenzt werden kann, an denen Schönheitsoperationen wie das Kupieren von Ohren oder Schwänzen durchgeführt wurden. Gleichzeitig soll die Kommission Aufklärungskampagnen unterstützen, die über die negativen Auswirkungen dieser Operationen aufklären sowie eine verantwortliche Tierhaltung propagieren.


„Der IFAW ist sehr froh darüber, dass sich die EU diesem wichtigen Thema annimmt. Wir werden die weitere Entwicklung eng begleiten“, fügt Atema hinzu. „Wir sind der belgischen Präsidentschaft dankbar, dass sie dieses Thema so voran gebracht hat.“

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