Erste Fotos der Brandenburger Wolfswelpen

Montag, 10 August, 2009
Hamburg,
Anfang letzter Woche wurden vier Wolfswelpen in Brandenburg entdeckt. Dem Internationalen Tierschutzfonds (IFAW) liegen die ersten professionellen Fotos des Wolfsnachwuchses vor. Der IFAW fördert seit mehreren Jahren das wissenschaftliche Wolfsmonitoring in Brandenburg.

Die Fotos stammen aus Filmaufnahmen des Biologen und Naturfilmers Sebastian Koerner, der eng mit dem vom IFAW geförderten Wildbiologischen Büro LUPUS zusammenarbeitet. Die Welpen in der brandenburgischen Lausitz sind etwa drei Monate alt und scheinen in guter Verfassung zu sein.

Die LUPUS-Wolfsexpertinnen Gesa Kluth und Ilka Reinhardt vermuten schon seit diesem Frühjahr, dass die Eltern des ersten brandenburgischen Nachwuchses ihr Territorium aus der sächsischen Lausitz nach Brandenburg ausgedehnt haben. Sie fanden im ehemaligen Kerngebiet des „Neustädter Rudels“ in der sächsischen Lausitz kaum noch Wolfsspuren, dafür aber vermehrt Hinweise wie Wolfskot und Sichtungsmeldungen jenseits der Grenze zu Brandenburg. Mit dem IFAW und dem zuständigen Mitarbeiter vom Landesumweltamt Brandenburg wurde vereinbart, das Wolfsmonitoring im Zschornoer Wald auf den gesamten brandenburgischen Grenzbereich zur sächsischen Wolfspopulation auszudehnen.

LUPUS beobachtet schon seit mehreren Jahren das Wolfsvorkommen im Zschornoer Wald und führt Schulungen auch brandenburgischer sogenannter „Wolfsbetreuer“ durch. Seit einem Jahr unterstützt der IFAW auch das Monitoring der Biologin Yvette Krummheuer in weiteren möglichen Wolfs-Vorkommensgebieten in Brandenburg.

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Robert Kless, Leiter Wildtier-Kampagnen, IFAW Deutschland
Leiter Wildtier-Kampagnen, IFAW Deutschland