Zwölf Länder beschließen Aktionsplan zur Rettung der Tiger
Der Aktionsplan beinhaltet umfangreiche Maßnahmen aller beteiligten Länder zum Schutz der letzten dort frei lebenden Tiger. „Die Tiger verschwinden vor unseren Augen“, so Peter Pueschel, Leiter der Wildtierkampagnen des IFAW. „Es gibt nur einen Weg, sie zu retten: Die Länder, in denen noch Tiger leben, müssen ihren Schutz gezielt und gemeinschaftlich angehen. Der Tigeraktionsplan ist die erste länderübergreifende Maßnahme dieser Art. Nun kommt es darauf an, die Pläne in die Tat umzusetzen, bevor es zu spät ist.“
Tiger sind bedroht durch Wilderei wegen ihrer Felle, Knochen und weiterer Produkte, außerdem durch Verlust und Zerstückelung ihrer Lebensräume, durch Mensch-Tier-Konflikte und das Verschwinden ihrer Beutetiere.
Der Tigeraktionsplan ist nicht die einzige Maßnahme zur Rettung der Tiger: Auf der Welt-Artenschutz-Konferenz CITES in Den Haag wurde im Juni dieses Jahres eine wichtige Entscheidung gegen die Legalisierung der kommerziellen Tigerzucht getroffen. Außerdem hat Russland kürzlich seine Strafen für die Wilderei sibirischer Tiger drastisch von ca. 35 Euro auf 14.000 Euro erhöht.
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