VIDEO: Nach schwierigem Start machen russische Bärenjunge gute Fortschritte

Vier Bärenjunge wurden aus der Central Forest Nature Reserve in Russland in die IFAW-Rettungsstation für Bären gebracht; drei Weibchen und ein Männchen.

Touristen waren ohne Begleitung von Reservatsmitarbeitern in der geschützten Zone des Reservats spazieren gegangen.

Sie kamen zu nah an die Höhle der Bären heran, ohne es zu merken.

Wahrscheinlich hat die Bärin sie gehört und ist dann aufgeschreckt aus der Höhle geflüchtet und davongerannt. Die Touristen haben alles beobachtet, hörten die Geräusche der Bärenjungen in der Höhle, warteten eine Weile, ob die Mutter nicht zurückkommen würde und meldeten den Vorfall erst dann dem Reservatspersonal.

Als die Mitarbeiter die Bären holen wollten, fanden sie vier einen oder zwei Tage alte Bärenjunge. Nur die beiden größeren und stärkeren Bären überlebten.

Die beiden Weibchen hatten wegen Unterkühlung eine Lungenentzündung, wurden mit Antibiotika behandelt, was jedoch nicht half. Die Autopsie zeigte, dass die Lungenentzündung weit fortgeschritten war und die Tiere nur noch 3 bis 5 mm intaktes Lungengewebe hatten.

Die anderen zwei Bärenjungen waren bei guter Gesundheit, begannen bald aus der Flasche zu trinken und legten kontinuierlich an Gewicht zu. In den ersten drei Monaten wurden sie alle drei Stunden achtmal pro Tag mit Babynahrung gefüttert.

Mittlerweile werden die Kleinen alle vier Stunden gefüttert, fressen 200 ml bei jeder Fütterung (am Anfang waren es 50 ml). Das Weibchen wiegt 2300 g, das Männchen 2250 g. Bei ihrer Ankunft hatten sie 500 g gewogen. Das Weibchen wurde auf den Namen Zosya getauft.

Das Männchen hat bisher noch keinen Namen, und wir freuen uns über Namensvorschläge.

Ein paar Wochen später kamen vier männliche Bärenjunge aus der Oblast Nowgorod in die Station. Sergey berichtete, dass man sie während einer offiziell gestatteten Jagd gefunden hatte und gab uns sogar die Jagdgenehmigungsnummern der Jäger. Wir baten ihn, ein wenig nachzuforschen, da die Winterjagd in Russland eigentlich verboten ist.

Die Höhle wurde im Januar bei einer Elchjagd mit Hunden entdeckt. Die Hunde bellten die Bären an und wurden dann zurückgerufen. Der Ort wurde für zukünftige Jagden gekennzeichnet.

Die Bären befanden sich in einer oberirdischen Höhle unter einer kleinen Tanne auf einem Lager aus Geäst. Nachdem die Mutter durch Hundegebell und Schüsse verscheucht worden war, wurden die Hunde schnell zurückgerufen und die Jäger nahmen die Bärenjungen mit. Sie wurden noch am gleichen Tag in die Rettungsstation gebracht.

Dieser Blog-Beitrag wurde von Mila Danilova verfasst.chen, warteten aber eine Weile ückkommnen n 

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Kampagnenberater
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Brian Sharp, Leiter Rettungseinsätze, Einsatzkoordinator für Strandungen
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