Ukrainische Hunde wurden in sicheres, IFAW finanziertes Tierheim gebracht

Ukrainische Hunde wurden in sicheres, IFAW finanziertes Tierheim gebracht

Das einzige Tierheim im krisengeschüttelten Gorlovka war für seine Bewohner nicht mehr sicher. Eine Granate hatte einen Hund verletzt und eine Mauer zerstört. Außerdem hatten bewaffnete Männer das Tierheim überfallen. Und bei einem verheerenden Feuer war ein Hund getötet und das Gebäude stark beschädigt worden.

Dank der Hilfe einer großzügigen IFAW Unterstützerin konnten wir jetzt endlich eine neue Unterkunft für die fast 300 Hunde finden. Die Spenderin finanzierte den Kauf eines Grundstücks und eines Gebäudes in einer sicheren Gegend. Inzwischen haben wir alle Hunde (aus Sicherheitsgründen jeweils immer nur zu zweit) in ihre neue Unterkunft gebracht. Auch wenn noch Bauarbeiten und Reparaturen durchgeführt werden müssen, sind die Hunde jetzt schon viel sicherer untergebracht als vorher.

Wir hatten bereits länger nach einer sicheren Unterkunft für die Hunde gesucht - weit weg vom unmittelbaren Kriegsgebiet. Doch wie weit weg ist weit genug? Wo ist es in und um Gorlovka sicher, wenn uns nur Nachrichten von gescheiterten Waffenstillständen und täglichen Angriffen ereilen? Ist es überhaupt irgendwo sicher?

Allein ein Grundstück mit einem Gebäude zu finden, war eine Herausforderung (Der einzige Wunsch der Spenderin war, dass das Gebäude ein Dach hat.). Auch der Kauf eines Grundstücks in so schwierigen Zeiten wie diesen erwies sich als sehr kompliziert.

Die IFAW Unterstützerin, der es genau so sehr wie uns am Herzen liegt, den unschuldigen Tieropfern in Gorlovka zu helfen, spendete den gesamten Kaufpreis. Wir sind überaus dankbar, dass sie uns ermöglicht hat, die Tiere in Sicherheit zu bringen.

Auf den ersten Blick erscheint das neue Tierheim nur wie ein altes, baufälliges Gebäude, bei dem innen und außen viele Reparaturen nötig sind. Doch die Mitarbeiter des Tierheims haben erkannt, dass dieses alte Haus genau das bietet, was die Hunde brauchen.

Auch ein Außenzaun sowie Zwinger und Hundehütten konnten über Spenden finanziert werden.

Ehrenamtliche Helfer mussten das neue Gelände vor Wintereinbruch absichern und dafür sorgen, dass es tiergerecht ist. Erst danach konnten die 300 Hunde einziehen. Glücklicherweise haben alle tatkräftig mitgeholfen und jetzt ist es vollbracht. Mittlerweile sind alle Hunde heil in der neuen Unterkunft angekommen.

Wir sind sehr zuversichtlich, dass der neue Standort auch besser zu erreichen ist für ehrenamtliche Helfer und für Menschen, die einen Hund adoptieren wollen. Mögen die Träume dieser 300 Hunde jetzt, da sie in Sicherheit sind, friedlicher sein als zuvor. Ihr schönster Traum ist jedoch, eine Familie zu finden, die ihnen ein dauerhaftes Zuhause schenkt.

Danke, dass Sie dem IFAW helfen, die Hunde der Erfüllung ihres größten Traumes einen Schritt näher zu bringen.

Shannon Walajtys

Das Projekt wird mit Unterstützung des Hilfsfonds Hugo International for Respect and Dignity in the Relationship with Animals durchgeführt, das von der King Baudouin Foundation geleitet wird.

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Experten

Kampagnenberater
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Brian Sharp, Leiter Rettungseinsätze, Einsatzkoordinator für Strandungen
Leiter Rettungseinsätze, Einsatzkoordinator für Strandungen
Céline Sissler-Bienvenu,Direktorin Frankreich und frankophones Afrika
Direktorin Frankreich und frankophones Afrika
Gail A'Brunzo, Leiterin IFAW Wildtierschutz
Leiterin Wildtierschutz, IFAW
Veterinarian, DVM, PhD - IFAW Beijing
Tierärztin, DVM, PhD
Katie Moore, Leiterin Marine Mammal Rescue and Research
Programmdirektorin Tierrettung
Shannon Walajtys, Leiterin IFAW Katastrophenhilfe
Leiterin des Bereichs Katastrophenhilfe
Vivek Menon, IFAW Senior-Berater Strategische Partnerschaften
Senior-Berater Strategische Partnerschaften