SLIDESHOW: Russische Tierschutzfans feiern den Tiger

Der Internationale Tierschutz-Fonds setzt sich engagiert für den Schutz der letzten wild lebenden Tiger ein. In Fernost unterstützen wir Aufklärung und stellen Gelder für Anti-Wilderer-Teams und Reservate bereit.

Eine unserer Aufklärungsaktionen fand am 30. September in Wladiwostok statt. IFAW-Mitarbeiter und 100 Ehrenamtliche aus Wladiwostok nahmen an den Festivitäten zum Tigertag teil. Alle kamen zur Veranstaltung, die auf dem zentralen Platz der Stadt stattfand, in T-Shirts mit dem Aufdruck eines aus Buchstaben geformten Tigers über dem Schriftzug „Bleiben nur Worte?“.

So sandten wir unsere klare Botschaft an die Besucher des Fests: Wir müssen die Tiger retten.

Der große Zulauf von Besuchern bei der Veranstaltung gibt Anlass zur Hoffnung. Viele hatten sich vorbereitet und erschienen im Tigerkostüm und als Tiger geschminkt, die Kinder brachten ihre Bastelarbeiten und Zeichnungen mit. Auf dem Platz waren Stände aufgebaut, die Kinderzeichnungen von Tigern ausstellten, und wir veranstalteten unseren traditionellen Malwettbewerb für Kinder auf dem Bürgersteig.

Alle Besucher des Fests konnten im IFAW-Zelt mit Schminke einen Tiger kreieren und bei Ratespielen zum Thema Tiger mitmachen.

Das IFAW-Zelt war an dem Tag das meistbesuchte Zelt, und die Kinder wollten gar nicht mehr gehen!

So kam es, dass unser Zelt von allen anwesenden NGOs als Letztes schloss. Wir verteilten über 1000 IFAW-Stifte aus recyceltem Material, Aufkleber, IFAW-Anstecker und 1.300 Informationsbroschüren über Tiger.

Die Broschüren waren sofort so begehrt, dass bei der öffentlichen Ansprache sogar daraus zitiert wurde.

Ein Lehrer kam zu uns und wollte die Broschüre für seinen Unterricht nutzen.

Zwei erfahrene Ranger aus Fernost, die bei ihrer Arbeit die Tiger schützen, wurden vom IFAW außerdem mit einer Reise nach Indien gesponsert, wo sie Gelegenheit haben, sich mit Kollegen aus dortigen Wildtierreservaten auszutauschen.

Den Indienaustausch gibt schon seit 2005, und dieses Jahr war einer der Aufseher aus dem IFAW-Anti-Wilderer-Team dabei, der bei der Auswertung durch das Spatial Management Information System, auch MIST genannt, eine sehr hohe Punktzahl erreicht hatte.

Der IFAW setzt das MIST-System, das von der Wildlife Conservation Society zur Ermittlung des Aufsehers des Jahres entwickelt wurde, seit diesem Jahr ein. MIST ist eine Methode der objektiven Bewertung der Aufseher, bei der dokumentiert wird, wie viele Kilometer der Aufseher gefahren ist, wie viele Stunden er in verschiedenen Patrouillenfahrzeugen verbracht hat, an welchen Einsätzen er beteiligt war usw.

Wieder einmal konnten wir also sehen, dass unser Team zu den Besten im Fernen Osten Russlands gehört.

Der IFAW gratuliert allen zu ihrem tollen Engagement für einen erfolgreichen Tigertag!

--AF

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Experten

Dr. Maria (Masha) N. Vorontsova, Regionaldirektorin Russland und GUS
Regionaldirektorin Russland und GUS
Gail A'Brunzo, Leiterin IFAW Wildtierschutz
Leiterin Wildtierschutz, IFAW
Grace Ge Gabriel, Regionaldirektorin Asien
Regionaldirektorin Asien
Peter Pueschel, Direktor Internationale Natur- und Umweltschutzabkommen
Direktor Internationale Natur- und Umweltschutzabkommen
Vivek Menon, Regionaldirektor Südasien
Regionaldirektor Südasien