Schafe vor Wölfen schützen - IFAW finanziert Beratung

Geeignete Maßnahmen schützen Schafe vor Wolfsangriffen
Montag, Januar 16, 2012
Hamburg

Die unterstützende Beratung für Nutztierhalter im brandenburgischen Wolfsgebiet Raum Görzke/Altengrabow (LK Potsdam Mittelmark) durch den IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) wird ab heute fortgesetzt. Die Wildbiologin Yvette Krummheuer berät zunächst sechs Betriebe.

In dem Gebiet hatten Wölfe, vermutlich aus dem Altengrabower Rudel, Ende November drei Schafe in einem Betrieb gerissen, dessen Zäunung nicht Wolfssicher war. Frau Krummheuer wird diesen und andere Betriebe besichtigen und gemeinsam mit den Tierhaltern geeignete Maßnahmen erarbeiten, um die Tierbestände besser vor Übergriffen zu schützen. Sie wird die Landwirte auch über Fördermöglichkeiten informieren und sie bei der Antragstellung unterstützen.

„Eine an die individuelle Situation angepasste Beratung ist sehr wichtig“, erklärt Frau Krummheuer. „Nur so kann ein optimaler Schutz der Tiere vor Wolfsübergriffen erreicht werden."

Mit diesem Projekt unterstützt der IFAW Schäfer in Wolfsgebieten und klärt sie auf. Die enge Zusammenarbeit mit denjenigen, die unmittelbar von der Rückkehr der Wölfe betroffen sein könnten, ist wichtig, um die Akzeptanz für Wölfe zu verbessern. Die Beratungskampagne läuft seit dem Herbst 2010 und ist Bestandteil der im Juni 2010 zwischen dem brandenburgischen Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (MUGV) und dem IFAW abgeschlossenen Kooperationsvereinbarung zum Schutz des Wolfes.

Seit 2001 informiert der IFAW die Öffentlichkeit zum Thema Wolf und finanziert Wolfsmonitoring in Sachsen und Brandenburg. Ziel aller Bemühungen ist eine friedliche Koexistenz zwischen Menschen und Wölfen.
 

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Leiterin Wildtierschutz, IFAW
Robert Kless, Leiter Wildtier-Kampagnen, IFAW Deutschland
Leiter Wildtier-Kampagnen, IFAW Deutschland