Nur ein Handelsverbot kann die Eisbären retten

The planet’s remaining polar bears are headed towards the precipice of extinction.Die letzten 20.000 bis 25.000 auf der Erde verbliebenen Eisbären befinden sich am Rande des Aussterbens. Ihre größte Bedrohung ist immer noch die Lebensraumzerstörung durch den Klimawandel, aber ihre Klauen, Zähne, Schädel und andere Körperteile sind mittlerweile als Handelsware gefragter denn je auf internationalen Märkten.

Und wie es die Gesetze der Marktwirtschaft nun mal vorgeben, lässt da, wo Nachfrage herrscht, das Angebot auch nicht lange auf sich warten. Leider ist das Angebot im Fall des Eisbären begrenzt und bald erschöpft.

In Kanada, wo 15.000 Eisbären leben, werden jedes Jahr 440 Tiere für den Handel getötet. Es ist das einzige Land auf der Welt, wo Eisbären noch für den Handel und als Sport getötet werden.

Dass die Jagdquoten und Anzahl der Tötungen steigen, ist teilweise durch die wachsende internationale Nachfrage für Körperteile von Eisbären zu erklären. Zwischen 2007 und 2012 stieg die Zahl der in Kanada auf Auktionen angebotenen Eisbärfelle um 375%, und im Jahr 2012 bewegten sich ihre Verkaufspreise in Rekordhöhen.

Gemeinsam mit Russland nimmt die USA bei den Bemühungen zur Rettung der bedrohten Art die Vorreiterrolle ein und beantragte die Heraufstufung des Eisbären auf Anhang I des Abkommens über den Internationalen Handel mit gefährdeten Arten (CITES), was ein Handelsverbot bedeuten würde.

Die Abstimmung rückt immer näher. Es liegt nun an den 176 Vertragsstaaten des Abkommens, auf der kommenden CITES-Konferenz in Thailand positiv für den Antrag der USA zu stimmen. Nur ein absolutes Verbot des unnachhaltigen internationalen Handels kann dafür sorgen, dass die Eisbären ausreichend geschützt sind, um uns für die Zukunft erhalten zu bleiben.

Mit einer Heraufstufung des Eisbären auf Anhang I wird der Handel mit dem Kopf, dem Fell und Körperteilen des Eisbären verboten und die am einfachsten abzuwendende Bedrohung würde damit erstmal wegfallen.

-JF

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