Katzen: Das macht Ihre Vierbeiner glücklich

Am 8. August ist Weltkatzentag. Damit wir mit unseren eleganten Mitbewohnern glücklich zusammenleben können, geben wir Ihnen hier einige Tipps sowie Empfehlungen, wie die Krankheit Toxoplasmose verhindert werden kann. Es braucht gar nicht viel, um Ihre Katzen glücklich zu machen. Beachten Sie einfach folgende Tipps:

  1. Immer frisches Wasser anbieten
    1. Katzen brauchen jeden Tag frisches Wasser, besonders, wenn sie mit Trockenfutter gefüttert werden.
       
  2. Katzen brauchen die richtige Nahrung
    1. Katzen sind Fleischfresser und benötigen in ihrer Nahrung einen hohen tierischen Proteingehalt, also kein Protein aus Pflanzen wie Getreide oder Soja.
       
  3. Katzen brauchen Schutz vor dem Wetter
    1. Gerade wenn Katzen auch viel draußen unterwegs sind, brauchen sie ein „sicheres“ und kuscheliges Haus, in dem sie vor Wind und Wetter geschützt sind – aber auch, wenn die Sonne mal vom Himmel brennt.
       
  4. Katzen benötigen ausreichend Bewegung
    1. Die Stubentiger sollten die Möglichkeit haben, sich ausreichend zu bewegen. Das ist besonders für diejenigen wichtig, die ausschließlich in der Wohnung gehalten werden. Sie brauchen auch einen Kratzbaum, um ihre Krallen zu schärfen und sollten Gelegenheit haben, ihr natürliches Verhalten zu zeigen.
    2. Katzen wollen spielen, dabei trainieren sie ihre Jagdreflexe. Nehmen Sie sich deshalb immer etwas Zeit zum Spielen.
       
  5. Regelmäßige tiermedizinische Versorgung
    1. Auch die Vierbeiner müssen geimpft und Impfungen immer mal wieder aufgefrischt werden. Das ist wichtig, damit das Tier, aber auch die Menschen gesund bleiben.
       
  6. Katzen brauchen Liebe
    1. Tägliche Krauleinheiten werden mit einem behaglichen Schnurren belohnt.
       
  7. Keine Angst vor Toxoplasmose
    1. Mit einigen Maßnahmen können sich Schwangere vor dieser Krankheit schützen und müssen ihre Katze NICHT abgeben.
    2. Menschen stecken sich am häufigsten mit Toxoplasmose an, indem sie rohes oder nicht durchgekochtes Fleisch essen. Sie können sich aber auch durch das Reinigen der Katzentoilette oder bei der Gartenarbeit mit den Erregern anstecken.
    3. Hier einige Fakten zu Toxoplasmose:
      1. Stecken sich Schwangere erstmalig mit Toxoplasmose an, kann dies Schäden am Ungeborenen verursachen.
      2. Es ist wahrscheinlicher, sich über nicht ausreichend gekochtes Fleisch anzustecken als über die Hauskatze.
      3. Katzen infizieren sich nur einmal in ihrem Leben mit dem Erreger und sind danach ihr Leben lang gegen ihn immun, genauso wie Menschen. Katzen sind deswegen auch nur einmal in ihrem Leben ansteckend und zwar für zwei Wochen während derer sie die Eier der Erreger ausscheiden.
      4. Hat man Katzen schon einige Jahre vor der Schwangerschaft gehalten, ist man höchstwahrscheinlich immun gegen den Erreger. Man kann sich aber auch leicht schützen:
        1. Das Katzenklo möglichst nicht selbst säubern oder mit Handschuhen und danach die Hände gründlich mit Seife und Wasser waschen.
        2. Das Katzenklo täglich reinigen (die Parasiten im Katzenkot werden erst nach 24 Stunden infektiös).
        3. Lassen Sie Ihre Katze nicht raus, wenn sie Nagetiere (Mäuse usw.) fängt. Füttern Sie sie lieber mit einem ausgewogenen Katzenfutter.
        4. Gehen Sie mit Ihrem Kätzchen regelmäßig zum Tierarzt, damit es gesund bleibt.
      5. Wie kann ich mich generell gegen eine Toxoplasmose-Infektion schützen?
        1. Fleisch gut durchkochen/braten und unter 15 Grad Celsius einfrieren.
        2. Nach dem Kontakt mit rohem Fleisch die Hände und Gerätschaften gleich mit Seife und Wasser waschen.
        3. Rohes Gemüse gut waschen oder kochen, bevor Sie es essen.

Andreas Dinkelmeyer

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Experten

Alexa Kessler, Projektleiterin für den Bereich Haustiere, IFAW Deutschland
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Cora Bailey
Director, Community Led Animal Welfare (CLAW)
Cynthia Milburn, Direktorin Tierschutzaufklärung und -bildung
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Dr. Ian Robinson, Vizepräsident für Kampagnen und internationale Angelegenheiten
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Gail A'Brunzo, Leiterin IFAW Wildtierschutz
Leiterin Wildtierschutz, IFAW
Hanna Lentz, Programm-Managerin/Campaignerin, IFAW Zentrale USA
Programm-Managerin/Campaignerin, IFAW Zentrale USA
Kate Nattrass Atema, Programmdirektorin Haustiere
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Nancy Barr, Programmdirektorin Kinder- und Jugendprogramm “Animal Action“
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Shannon Walajtys
Leiterin des Bereichs Katastrophenhilfe