IFAW kooperiert mit der Clinton Global Initiative – ein Meilenstein zur Rettung der Elefanten

Partner für die Rettung der Elefanten: IFAW Präsident Azzedine Downes gemeinsam mit Hillary Clinton und Chelsea Clinton, Vizepräsidentin der Clinton Foundation, auf dem Treffen der Clinton Global Initiative 2013. © WCS/Julie Larsen Maher

Während ich mich mit Hillary und Chelsea Clinton sowie  Kollegen führender Tierschutzorganisationen und verschiedenen  Staatschefs in New York treffe – weit entfernt von den Elefanten, um deren Rettung es hier geht – bin ich entschlossener denn je, diese unschuldigen, intelligenten und sozialen Wesen zu schützen. Gemeinsam repräsentieren wir Millionen Bürger, Aktivisten und Spender, die sich für den Schutz und eine sichere Zukunft der Afrikanischen Elefanten einsetzen.

Unter dem Namen „Partnerschaft zur Rettung der Afrikanischen Elefanten“ haben wir uns im Rahmen der Clinton Global Initiative zusammengeschlossen, um unser  Wissen und unsere langjährige Erfahrung einzubringen, damit wir gemeinsam das Töten, den illegalen Handel und die Nachfrage nach Elfenbein stoppen. Und wir sind uns alle einig, wie wir unser Ziel erreichen wollen.

Da jede Partnerorganisation ihr individuelles Wissen, ihre Erfahrungen sowie eigene Schwerpunkte und Ansätze mitbringt,  können wir gezielt auf alle drei Kernthemen Einfluss nehmen.  Allein der IFAW verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Zusammenarbeit mit INTERPOL– eine Partnerschaft, die bereits seit Anbeginn der Arbeit von INTERPOL gegen den illegalen Wildtierhandel besteht. Außerdem arbeiten wir seit mehr als sechzehn Jahren in China im Rahmen von Projekten unter anderem auch an der Eindämmung der Nachfrage nach Wildtierprodukten.  Daneben setzt der IFAW sich auch in Afrika, Europa und den USA ein, um die Nachfrage nach Wildtierprodukten zu stoppen.

Gemeinsam können wir das Töten von Elefanten, den illegalen Handel und die Nachfrage nach Elfenbein stoppen. © IFAW/A. Dinkelmeyer Im Rahmen der „Partnerschaft zur Rettung der Afrikanischen Elefanten“ werden wir untereinander Informationen austauschen und kontinuierlich überprüfen, wie wirksam unsere Maßnahmen sind. So werden wir gemeinsam neue Erkenntnisse sammeln, die es uns ermöglichen, unsere Herangehensweise, wenn nötig, zu modifizieren und zu verbessern.

Wir haben errechnet, dass wir 80 Millionen US-Dollar benötigen, um das Töten, den illegalen Wildtierhandel und die Nachfrage wirksam zu stoppen. Wir sind zuversichtlich, dass wir die nötige finanzielle Unterstützung durch unsere Mitgliedschaft in der Clinton Global Initiative erhalten.  

Als Nächstes werde ich mich darauf konzentrieren, die  Zusammenarbeit von Tierschutzorganisationen, Regierungen und internationalen Behörden weiter zu intensivieren.  Und ich werde Sie regelmäßig über  aktuelle Entwicklungen im Rahmen unserer Arbeit gegen den illegalen Wildtierhandel unterrichten.

Azzedine Downes

Erfahren Sie mehr darüber, was der IFAW tut, um Elefanten vor Wilderern zu schützen.

Post a comment

Experten

Céline Sissler-Bienvenu,Direktorin Frankreich und frankophones Afrika
Direktorin Frankreich und frankophones Afrika
Mitglied des IFAW-Elefantenteams
IFAW-Elefantenexpertin
Grace Ge Gabriel, Regionaldirektorin Asien
Regionaldirektorin Asien
James Isiche, Regionaldirektor Ostafrika
Regionaldirektor Ostafrika
Jason Bell, Programmdirektor Elefanten, Regionaldirektor Südliches Afrika
Programmdirektor Elefanten, Regionaldirektor Südafrika
Peter Pueschel, Direktor Internationale Natur- und Umweltschutzabkommen
Direktor Internationale Natur- und Umweltschutzabkommen
Vivek Menon, Regionaldirektor Südasien
Regionaldirektor Südasien