Hongkonger Kinder fordern ein Ende der Wilderei von Elefanten

Ein Kind, das sich in Hongkong bei einer Aktion für den Elefantenschutz beteiligt, hält einen beschlagnahmten Stoßzahn. C. IFAW/Alex HoffordDas Mädchen auf dem Foto macht sich Sorgen, weil in Hongkong in letzter Zeit häufig riesige Mengen Elfenbein beschlagnahmt wurden.

Es weiß sehr gut, dass jedes Stück Elfenbein von einem toten Elefanten stammt und dass es, wenn es mit der Wilderei von Elefanten so weitergeht wie jetzt, vielleicht niemals die Gelegenheit haben wird, einen wild lebenden Elefanten zu sehen.

Das Kind macht sich völlig zurecht Sorgen.

Es zieht aus der Tatsache, dass der Elfenbeinschmuggel in letzter Zeit so häufig auffliegt, ganz richtig den Schluss, dass dies ein Indiz für eine steigende Elfenbeinnachfrage sein muss.

Es gibt einfach nicht genug Elefanten, um die Nachfrage zu stillen.

Das Foto wurde vom Fotojournalisten Alex Hofford aufgenommen. Mehr Bilder von ihm, auf denen er die verheerenden Folgen der kommerziellen Ausbeutung von Wildtieren wie Elefanten und Haien dokumentiert, können Sie hier sehen. In China ist mit der Nachfrage auch der Wert des Elfenbeins so sehr in die Höhe geschnellt, dass es sogar als „weißes Gold“ bezeichnet wird.

Wenige Tierarten sind so sehr durch Schmuggel bedroht wie Elefanten. Allein im Jahr 2011 wurden 25.000 bis 50.000 wegen ihres Elfenbeins getötet.

Letztes Jahr um diese Zeit schlug der Internationale Tierschutz-Fonds Alarm, weil in Kamerun Hunderte von Elefanten abgeschlachtet wurden.

Eine kürzlich vom IFAW veröffentlichte Studie legt dar, dass die Nachfrage in Asien, insbesondere in China, für solche Vorfälle zu einem großen Teil mitverantwortlich ist.

Dabei dürfen wir aber nicht vergessen, dass der Elfenbeinhandel ein weltweites Problem ist und wir alle an einem Strang ziehen müssen, wenn wir die Elefanten retten wollen.

Die Kinder erledigen bereits ihren Teil – tun Sie es ihnen gleich.

--GGG

Mehr Informationen über unseren Einsatz für ein Ende des weltweiten Elfenbeinhandels finden Sie hier.

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Experten

Céline Sissler-Bienvenu,Direktorin Frankreich und frankophones Afrika
Direktorin Frankreich und frankophones Afrika
Mitglied des IFAW-Elefantenteams
IFAW-Elefantenexpertin
Grace Ge Gabriel, Regionaldirektorin Asien
Regionaldirektorin Asien
James Isiche, Regionaldirektor Ostafrika
Regionaldirektor Ostafrika
Jason Bell, Programmdirektor Elefanten, Regionaldirektor Südliches Afrika
Programmdirektor Elefanten, Regionaldirektor Südafrika
Peter Pueschel, Direktor Internationale Natur- und Umweltschutzabkommen
Direktor Internationale Natur- und Umweltschutzabkommen
Vivek Menon, Regionaldirektor Südasien
Regionaldirektor Südasien