Gemeinsamer Einsatz für Elefanten

Hier im Video sehen Sie Dr. Jane Goodall und Sir Iain Douglas-Hamilton, zwei berühmte Biologen und Naturschützer, die sich für ein komplettes Handelsverbot für Elefantenelfenbein stark machen.

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Wilderei ist dafür verantwortlich, dass Afrikas Elefantenpopulation in den letzten sechs Jahren dramatisch gesunken ist.

Zehntausende Elefanten werden jährlich getötet, um die schier unerschöpfliche Nachfrage weltweite nach Elfenbeinprodukten zu bedienen. Diese Entwicklung bedroht das Überleben der afrikanischen Elefanten. Wenn sich nichts ändert, könnten die grauen Riesen schon in naher Zukunft für immer vom Erdboden verschwunden sein.

Um das zu verhindern, benötigt es Menschen, die sich zusammentun und  gemeinsam dafür einsetzen, dass das schreckliche und grausame Töten ein Ende nimmt.

Die Zerstörung der US-Lagerbestände von Elfenbein durch die US-Regierung ist ein wichtiger Schritt. Er signalisiert, dass die Amerikaner dem Aussterben der Elefanten nicht tatenlos zusehen werden. Das Zermalmen von Stoßzähnen, Trinkgefäßen und Schnitzereien ist ein starker symbolischer Akt der besagt, dass auf dem amerikanischen Markt kein Platz für derart barbarische Waren ist. Es ist schön, dass so viele Menschen auf der ganzen Welt diesen mutigen Schritt unterstützen. Aber es muss noch mehr getan werden.

Wie ich bereits im Zusammenhang mit der Clinton Global Initiative anmerkte:  Die Profite der Elefantenjäger und Verkäufer von Elfenbein sind beträchtlich größer als das Risiko, das Wilderer und Händler hierbei eingehen. Das muss sich ändern!

Außerdem müssen wir Konsumenten über das Leid der tausenden von Elefanten aufklären, welches kein Ende nehmen wird, solange es eine Nachfrage nach Elfenbeinprodukten gibt.

Die Verbraucher müssen sich weigern, Elfenbeinprodukte zu kaufen, und sollten auch ihren Freunde von der katastrophale Situation der Elefanten erzählen. Regierungen in Ländern der ganzen Welt müssen jetzt den Handel mit Elfenbein verbieten und damit dafür sorgen, dass Elfenbein erst gar nicht auf den Markt gelangt. Und Vollzugsbeamte, Wildhüter und Justiz müssen sicherstellen, dass Wilderer und Elfenbeinhändler zur Rechenschaft gezogen werden.

Die Zukunft der Elefanten liegt in unserer Hand. Jeder von uns ist dafür verantwortlich, dass sie geschützt werden. Gemeinsam mit dem IFAW möchte ich die US-Regierung dazu drängen, den Kauf und Verkauf von Elfenbein in den Vereinigten Staaten zu verbieten. Nur so kann sichergestellt werden, dass auch zukünftige Generationen den Planeten mit diesen majestätischen und hochintelligenten Tieren teilen werden. 

-- Jane Goodall

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Experten

Azzedine Downes, Präsident und CEO
Präsident und CEO
Céline Sissler-Bienvenu,Direktorin Frankreich und frankophones Afrika
Direktorin Frankreich und frankophones Afrika
Dr. Elsayed Ahmed Mohamed, Regionaldirektor Mittlerer Osten
Regionaldirektor Mittlerer Osten
Dr. Joseph Okori, Regionaldirektor Südliches Afrika und Programmdirektor Natursc
Regionaldirektor Südliches Afrika und Programmdirektor Naturschutz
Dr. Maria (Masha) N. Vorontsova, Regionaldirektorin Russland und GUS
Regionaldirektorin Russland und GUS
Faye Cuevas, Esq., Vizepräsidentin
Vizepräsidentin
Grace Ge Gabriel, Regionaldirektorin Asien
Regionaldirektorin Asien
Jeffrey Flocken, Regionaldirektor Nordamerika
Regionaldirektor Nordamerika
Kelvin Alie, IFAW Vizepräsident Natur- und Tierschutz
Vizepräsident
Rikkert Reijnen, Programmdirektor Wildtierkriminalität
Programmdirektor Wildtierkriminalität
Robert Kless, Leiter IFAW Deutschland
Leiter IFAW Deutschland
Tania McCrea-Steele, Leiterin der Kampagne gegen illegalen Online-Wildtierhandel
Leiterin der Kampagne gegen illegalen Online-Wildtierhandel, IFAW Großbritannien
Vivek Menon, IFAW Senior-Berater Strategische Partnerschaften
Senior-Berater Strategische Partnerschaften