Freiwillige aus aller Welt gesucht: Kommt nach Island, um Wale zu retten!

Bisher ist nur ein kleiner Teil der Bucht für Whalewatching freigegeben. Die gesamte Jagd auf Zwergwale findet aber auch in dieser Bucht statt.

Um Wale in Island zu schützen, können sich engagierte ehrenamtliche Tierschützer aus Ghana, Spanien, den USA, Großbritannien, Deutschland, Hongkong, Russland, Schweden, Holland und vielen anderen Ländern zurzeit hier registrieren.

Wollen Sie auch mitmachen? Informieren und überzeugen Sie die immer zahlreicher werdenden Touristen in Island, während ihres Aufenthalts kein Walfleisch zu essen. Und helfen Sie, Unterschriften für eine Petition zur Vergrößerung des Walschutzgebietes in der Bucht vor Reykjavik zu sammeln.

In diesem Jahr konzentrieren wir gemeinsam mit unsererer isländischen Partnerorganisationen Icewhale.is (der isländische Whalewatching-Verband) und saf.is (der isländische Tourismusverband) alle Bemühungen darauf, dass die Bucht von Flaxaflói vor Rejkavik zum Walschutzgebiet erklärt wird.

Lesen Sie auch: Island: Reykjavik stimmt gegen Walfang in der Bucht von Flaxaflói

Bisher ist nur ein kleiner Teil der Bucht für Whalewatching freigegeben. Die gesamte Jagd auf Zwergwale findet aber auch innerhalb dieser Bucht statt - und ganz in der Nähe machen jedes Jahr Hunderte Touristen Whalewatching, um Wale in ihrem natürlichen Lebensraum erleben zu können.

Es ist das Ziel, diesen Sommer 50.000 Unterschriften zu sammeln, um das Flaxaflói-Schutzgebiet zu unterstützen.

Seit 2011 arbeitet der IFAW mit Icewhale bei der Aufklärungskampagne "Meet Us Don't Eat Us" zusammen, die Whalewatching als tierfreundliche Alternative zum Walfang bewirbt. 500 tatkräftige Ehrenamtliche aus aller Welt haben die Kampagne bisher unterstützt. Dank ihrer Arbeit ist der Walfleischkonsum bei Touristen von 40 Prozent im Jahr 2009 auf nur noch 12 Prozent im vergangenen Jahr zurückgegangen. Das haben Studien ergeben. Entgegen der verbreiteten Annahme, der Verzehr von Walfleisch habe in Island Tradition, hat letzten Oktober eine Gallup-Umfrage ergeben, dass eigentlich nur 1,5 Prozent der Isländer regelmäßig Walfleisch essen.

Der einheimische Konsum des Fleisches war noch nie so niedrig.

Trotz allem wollen sich Walfänger in diesem Sommer wieder auf die grausame und unnötige Jagd machen. Wir brauchen also dringender denn je mehr freiwillige Helfer bei unserer "Meet Us Don't Eat Us"-Kampagne.

Bei der letzten Unterschriftenaktion im August wurden all unsere Erwartungen übertroffen und wir konnten über 100.000 Unterschriften von Touristen und Einheimischen sammeln, die alle zusicherten, kein Walfleisch zu essen und die Regierung zur Abschaffung des Walfangs aufforderten.

Bis zu 30 Ehrenamtliche sollen diesen Sommer von Juni bis Ende August für die "Meet Us Don't Eat Us"-Kampagne arbeiten. Sie konzentriert sich hauptsächlich auf das Stadtzentrum von Rejkjavik und die Hafengegend. Die Helfer werden aber auch Gelegenheit haben, Whalewatching zu machen und die Ausstellung Whales of Iceland zu besuchen. Außerdem gibt es einen Ausflug zu Islands verborgenen Naturwundern abseits der gängigen Pfade. Zudem helfen wir den ehrenamtlichen Helfern bei der Organisation von Freizeitaktivitäten. 

Wenn Ihnen Wale am Herzen liegen, warum unterstützen Sie nicht diesen Sommer als ehrenamtlicher Helfer die IFAW Kampagne "Meet Us Don't Eat Us"?

Wenn Sie mitmachen wollen, bewerben Sie sich einfach  bis Ende April auf http://vive.is/mudeu/.

Sigursteinn Masson

 

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Experten

Azzedine Downes, Präsident und CEO
Präsident und CEO
Beth Allgood, IFAW Länderdirektorin USA
Länderdirektorin USA
Céline Sissler-Bienvenu,Direktorin Frankreich und frankophones Afrika
Direktorin Frankreich und frankophones Afrika
Cynthia Milburn, Senior-Beraterin Strategieentwicklung
Senior-Beraterin Strategieentwicklung
Dr. Joseph Okori, Regionaldirektor Südliches Afrika und Programmdirektor Natursc
Regionaldirektor Südliches Afrika und Programmdirektor Naturschutz
Faye Cuevas, Esq., Strategische Beraterin und Leiterin tenBoma
Strategische Beraterin und Leiterin tenBoma
Grace Ge Gabriel, Regionaldirektorin Asien
Regionaldirektorin Asien
Kelvin Alie, IFAW Vizepräsident Natur- und Tierschutz
Vizepräsident
Patrick Ramage, Programmdirektor Meeresschutz
Programmdirektor Meeresschutz
Rikkert Reijnen, Programmdirektor Wildtierkriminalität
Programmdirektor Wildtierkriminalität