Bären-Rehabilitationsteam in Indien holt sich Senderhalsband von Sange zurück

Das IFAW-WTI-Team hält von einem Felsvorsprung aus Aussicht nach Sange.Das Team des Bären-Rehabilitationszentrums um Tierarzt Dr. Jahan Ahmed fing letzte Woche einen von zwei ausgewilderten Kragenbären ein und nahm ihm, nachdem er Beruhigungsmittel bekommen hatte, sein Senderhalsband ab.

Der Bär war gemeinsam mit vier anderen Bärenwaisen im Juni 2011 nach längerer Rehabilitation im Tigerreservat Pakke in Arunachal Pradesh ausgewildert worden. Das Zentrum entstand aus einer gemeinsamen Initiative des Internationalen Tierschutz-Fonds und des Wildlife Trust of India (IFAW-WTI).

Das Team entfernte das Halsband von „Sange“ (ca. 26 Monate alt), einem von zwei mit Halsband versehenen Bären, nachdem er Beruhigungsmittel bekommen hatte. Als Nächstes soll auch dem zweiten Bär namens „Cachar“ (ca. 25 Monate alt) das Halsband abgenommen werden. Dieser wurde zuletzt im Dezember 2011 von einem Tierpfleger in der der Nähe von Khari, südlich des Bärenzentrums, gesehen.

In der Regel beobachten wir die Bären, nachdem wir sie mit Halsbändern ausgestattet haben, über einen Zeitraum von sieben bis acht Monaten. Sange und Cachar bekamen ihre Halsbänder im Juni 2011 und eigentlich sollten sie im Februar 2012 von selbst abfallen. Doch dies schien nicht der Fall gewesen zu sein und da die Bären immer noch weiter wachsen, war es höchste Zeit die Bänder abzunehmen.

Die drei halsbandlosen Bären – „Yali“, „Tali“ und „Khonsi“-- wurden zusammen mit Sange Anfang November 2011 in Khari im Pakke-Tigerreservat gesehen und schienen wohlauf.

Vor ihrer Auswilderung waren die fünf Bärenjungen im IFAW-WTI-Zentrum von Hand aufgezogen und dann nach Doo-Mukh in der Nähe von Khari im Pakke-Tigerreservat gebracht worden, damit sie sich an die Umgebung gewöhnen konnten.

Derzeit befinden sich auch drei weitere Bärenjunge in „betreuter Auswilderung“ im Mehao Wildlife Sanctuary, im Bezirk Roing in Arunachal Pradesh. Es waren zwar ursprünglich vier Jungtiere zur Rehabilitation ins Waldgebiet gebracht worden, eins von ihnen verschwand jedoch am vierten Tag der Eingewöhnung. Die restlichen drei bekommen nun täglich Auslauf in ihrem Auswilderungsgebiet.

--SB

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