Aufklärungskampagne in der Republik Kongo: Unsere Elefanten sind nicht zu verkaufen

IFAW-Plakate, -Poster und -Banner in Kongos Hauptstadt Brazzaville und in der nördlichen Stadt Ouesso. (C) IFAW.Nach achtstündigem Flug von Paris erreichten wir Brazzaville, die Hauptstadt der Republik Kongo.

Fast eine Million Menschen leben in der Stadt. Am gegenüberliegenden Ufer des Kongo liegt die Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, wo fast neun Millionen Menschen leben. Wir durchquerten den von einer chinesischen Firma erbauten Maya-Maya-Flughafen.

Nachdem wir unser Gepäck abgeholt hatten und im ersten verfügbaren Taxi saßen, entdeckten wir auch schon hocherfreut das erste IFAW-Plakat. Der Internationale Tierschutz-Fonds hatte hier vor kurzem eine nationale Aufklärungskampagne gestartet, die auf die grassierende Wilderei von Elefanten aufgrund der steigenden Nachfrage nach Elfenbein aufmerksam macht.

Erstaunlicherweise haben nur wenige Kongolesen überhaupt schon einmal einen wild lebenden Elefanten gesehen, dementsprechend schockierend wirkt das Bild eines von Wilderern getöteten Elefanten auf die Menschen.

"Unsere Elefanten sind nicht zu verkaufen" lautet der Slogan auf den Plakaten. Damit die Botschaft sowohl Kongolesen als auch Ausländer erreicht, ist sie auf Französisch, auf Lingála sowie auf Chinesisch zu lesen.

Die Werbeagentur Intervision in Brazzaville, mit der wir für die Kampagne zusammengearbeitet haben, wies uns darauf hin, dass wir die Ersten seien, die so eine Aktion ins Leben rufen.

Wir waren sehr glücklich darüber, dass wir die Kampagne noch pünktlich vor dem öffentlichkeitswirksamen Besuch des neuen chinesischen Präsidenten Xi Jinping Ende März dieses Jahres starten konnten.

Die Kampagne, die in den drei größten Städten des Landes durchgeführt wird (Brazzaville, Pointe-Noire und Ouesso), ist nur ein kleiner Teil unserer weltweiten Arbeit gegen den illegalen Elfenbeinhandel.

Halten Sie sich hier über die Fortschritte der IFAW-Mission im Kongo auf dem Laufenden.

--CSB

Mehr Informationen über unseren Einsatz für den Schutz der Elefanten vor illegalem Wildtierhandel finden Sie hier.

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Experten

Céline Sissler-Bienvenu,Direktorin Frankreich und frankophones Afrika
Direktorin Frankreich und frankophones Afrika
Mitglied des IFAW-Elefantenteams
IFAW-Elefantenexpertin
Grace Ge Gabriel, Regionaldirektorin Asien
Regionaldirektorin Asien
James Isiche, Regionaldirektor Ostafrika
Regionaldirektor Ostafrika
Jason Bell, Programmdirektor Elefanten, Regionaldirektor Südliches Afrika
Programmdirektor Elefanten, Regionaldirektor Südafrika
Peter Pueschel, Direktor Internationale Natur- und Umweltschutzabkommen
Direktor Internationale Natur- und Umweltschutzabkommen
Vivek Menon, Regionaldirektor Südasien
Regionaldirektor Südasien