Am #Weltelefantentag nutzt der IFAW weltweit die Kraft der sozialen Netzwerke

Alle 15 Minuten wird ein Elefant wegen seines Elfenbeins von Wilderern getötet.

Um die Tragweite der erschreckenden Statistik deutlich zu machen, wird der IFAW heute ab Mitternacht im 15-Minuten-Takt twittern. Und das auch den ganzen Welt-Elefanten-Tag lang, der morgen stattfindet.

Mit jedem Tweet wird ein Elefant porträtiert — ein einzigartiges, intelligentes und empfindsames Wesen, das Mitglied einer Familie und einer Gemeinschaft ist. Denn jedes Elefantenleben zählt.

Wir werden weltweit über alle Twitter-Accounts tweeten: @IFAWDE, @action4IFAW, @IFAWEU, @IFAWDC, @IFAWAU, @IFAWUK und @IFAWCanada.

 

 Das Leid der Elefanten, die Opfer der Wildereikrise sind, braucht eine weltweite Öffentlichkeit.

In unserer hektischen und schnelllebigen Welt sind die sozialen Netzwerke ein sehr effektiver Weg, um eine breite Öffentlichkeit auf die verheerende Situation der Elefanten aufmerksam zu machen und im Namen dieser großartigen Geschöpfe um Hilfe zu bitten.

Durch die Flut an Nachrichten über die sozialen Netzwerke kann man sich zum Teil regelrecht überrollt füllen. Und manchmal entlocken sie Menschen auch Bösartiges.

Sie bieten uns aber gleichzeitig eine Plattform, um uns für unser gemeinsames Anliegen weltweit zusammenzutun. Denken Sie nur daran, wie die Welt vor zwei Wochen die Tötung des Löwen Cecil in Simbabwe einhellig verurteilt hat.

Bitte unterstützen Sie unser Anliegen. Verbreiten Sie unsere Botschaft: Teilen Sie unsere Blog-Beiträge über Facebook mit anderen oder retweeten Sie unsere Tweets. Twittern Sie selbst zum Thema Elefanten und Wildereikrise.

Wenn viele Menschen über ein Problem sprechen, interessieren sich auch die Medien mehr dafür und berichten darüber. So können wir Regierungen dazu bringen, aktiv zu werden.

Es wurden in letzter Zeit bereits verstärkt Maßnahmen gegen Wilderer und illegalen Elfenbeinhandel von Seiten der Behörden ergriffen. Auch wird viel mehr dafür getan, dass Elefanten sicher in Freiheit leben können und besser vor Konflikten mit Menschen geschützt sind.

Die chinesische Regierung kündigte kürzlich an, dass sie die Elfenbeinverarbeitung in China einstellen wolle. Die US-Naturschutzbehörde beantragte neue Bestimmungen für den Elfenbeinhandel, durch die Gesetzeslücken geschlossen werden. Die Vereinten Nationen haben als Reaktion auf die Tötung des Löwen Cecil eine Resolution verabschiedet, die helfen soll, weltweit gegen Wilderei und illegalen Elfenbeinhandel durchzugreifen.

Fast 35.000 Elefanten sterben jährlich wegen ihres Elfenbeins. Der illegale Handel mit Wildtierprodukten ist eins der lukrativsten illegalen Geschäfte weltweit. Sein Jahresumsatz wird auf 19 Milliarden US-Dollar geschätzt. Er gehört genau wie Drogen-, Menschen-, Öl- und Falschgeldhandel zu den weltweit organisierten Verbrechen.

Der IFAW bekämpft jedes Glied der illegalen Handelskette für Elfenbein: die Wilderei, den Schmuggel und die Verbrauchernachfrage.

Bitte helfen Sie uns, Druck auf die Regierungen auszuüben. Damit diese aktiv werden, bevor es zu spät ist.

Azzedine Downes

Machen Sie sich für Elefanten stark. Und unterschreiben Sie unsere Petition.

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Experten

Azzedine Downes, Präsident und CEO
Präsident und CEO
Céline Sissler-Bienvenu,Direktorin Frankreich und frankophones Afrika
Direktorin Frankreich und frankophones Afrika
Dr. Elsayed Ahmed Mohamed, Regionaldirektor Mittlerer Osten
Regionaldirektor Mittlerer Osten
Dr. Joseph Okori, Regionaldirektor Südliches Afrika und Programmdirektor Natursc
Regionaldirektor Südliches Afrika und Programmdirektor Naturschutz
Dr. Maria (Masha) N. Vorontsova, Regionaldirektorin Russland und GUS
Regionaldirektorin Russland und GUS
Faye Cuevas, Esq., Strategische Beraterin und Leiterin tenBoma
Strategische Beraterin und Leiterin tenBoma
Grace Ge Gabriel, Regionaldirektorin Asien
Regionaldirektorin Asien
Jeffrey Flocken, Regionaldirektor Nordamerika
Regionaldirektor Nordamerika
Kelvin Alie, IFAW Vizepräsident Natur- und Tierschutz
Vizepräsident
Rikkert Reijnen, Programmdirektor Wildtierkriminalität
Programmdirektor Wildtierkriminalität
Robert Kless, Leiter IFAW Deutschland
Leiter IFAW Deutschland
Tania McCrea-Steele, Leiterin der Kampagne gegen illegalen Online-Wildtierhandel
Leiterin der Kampagne gegen illegalen Online-Wildtierhandel, IFAW Großbritannien
Vivek Menon, IFAW Senior-Berater Strategische Partnerschaften
Senior-Berater Strategische Partnerschaften